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    <title>Im Kielwasser</title>
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    <description>Gedanken vom Kiel bis zum Masttop</description>
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      <title>Im Kielwasser</title>
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    <item>
      <title>Thriller - Fehlanzeige</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/thriller-fehlanzeige</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Griechenland - September/Oktober 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_3177.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich beginne ein neues Buch zu lesen, lasse ich auch mal zähe Landschaftsbeschreibungen oder filigran, kompliziert beschriebene Familienkonstellationen über mich ergehen. Spätestens ab Seite 30 sollte dann etwas passierten, was mich wirklich neugierig macht. Ansonsten habe ich zwar großen Respekt vor dem Autor, weil ich generell vor deren Leistungen meinen Hut ziehe. Als Einschlafhilfe bevorzuge ich dann allerdings mein Melathoninspray.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wären die Inhalt einer Tageszeitung eine blumig formulierte Aneinanderreihung zwischenmenschlicher Nettigkeiten, die sich zugetragen haben hier und dort in der Welt, friedliche Shakehands bei angenehmen Temperaturen unter idealen klimatischen Bedingungen, ich denke, ich gehörte, wie viele Andere, bald nicht mehr zum Leserkreis. Was schließe ich nun daraus?: Es braucht Action, Spannung, Streit, Nervenkitzel, Tragödie, Unglück, Katastrophen, Mord, Todschlag, Krieg, Probleme. Ein Happyend darf zunächst nicht realistisch erscheinen. Dann bleiben wir dran, beim Lesen. Ich auch. Wie verrückt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wozu erzähle ich das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach ja, unsere zweite Segelzeit 2025 geht dem Ende entgegen. Da habe ich das Dilemma! Was soll ich berichten, damit irgendjemand weiterliest ohne vorher weg zu dösen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schreibe von angenehm vertrödelter Zeit im Ionischen Meer. Von fairen Winden, die uns zügig in die Golfe des Peloponnes getrieben haben. Von Besuchen schöner bekannter Orte und der Entdeckung neuer Häfen und Buchten. Wir übten Anlegemanöver unterschiedlichster Art, das mit Ruhe und gutem Erfolg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Passage zwischen Griechischem Festland und der Insel Euböa mit der nächtlichen Durchfahrt der Brücke von Chalkis beeindruckte uns auch beim zweiten Mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das herrlich, noch sommerwarme Meerwasser, lädt bis jetzt zum Planschen ein. Wo immer es einen Sandstrand gibt, lassen wir unsere Boule-Kugeln fliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wolle meint, dass meine Bordküche einfach nicht zu toppen sei. Danke hierfür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sundowner an Deck. Ausflug mit dem Auto bei Volos, um ein Weingut zu besuchen, das dort produzierte Tröpfchen zu verkosten und selbstverständlich auch zu kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bierkneipe „Valentin“ in Volos ermöglichte uns den Spaß eines zünftigen Oktoberfestes, mit original Münchner Festbier. Die Bewirtung in Lederhosen und Dirndl, sorgte für eine authentische Atmosphäre. Schnitzel, Weißwurst, Kraut und Brezen treffen wohl auch den Geschmack so mancher Griechen. Lustig wars!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Golf von Volos nahmen wir eine befreundete Familie mit zwei Pubertieren an Bord. Für uns eine Woche interessanter Abwechslung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit dieser Zeit haben wir viel Südwind. Dadurch strandeten wir an Orten, die uns bisher durch die vorherrschenden Nordwinde vergönnt waren. An der Ostküste Euböas marschierten wir am kilometerlangen Strand. Wolle sagte: „ Wenn du noch ein paar Tage bleibst, hast du bestimmt jeden Stein einmal in der Hand gehabt.“ Stimmt - ich mag die Haptik und die Maserungen. Einfach keiner wie der andere. Na sicher - eine kleine Auswahl habe ich mitgeschleppt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die  Insel Skyros, die südlichste der Nördlichen Sporaden, meist von kräftigen Winden nicht verschont, hieß uns in ihrem kleinen Hafen willkommen. Tagsüber eine Mietwagentour, abends ein Besuch in der einzigartigen, spektakulären Disco- Dusche. Grandios!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser Anker viel, nach nasser Überfahrt, in den Sand direkt vor Mykonos Stadt. Das Ende der Saison macht es möglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Endlich Gucci, Prada und Co.! Es wäre ein Leichtes gewesen ein spektakuläres Outfit für das sagenumwobene Nachtleben zu finden, hätte sich allerdings für mich nicht rentiert, denn: nine o`clock is sailers midnight. Ich habe schon hübschere griechische Städtchen gesehen. Am nächsten Morgen waren wir von fünf Kreuzfahrtgiganten umzingelt. Die hatten bereits mit dem Ausschiffen der Passagiere  begonnen. Viel Freude beim Stadtrundgang. Da kommt man sich näher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht lüfte ich jetzt ein Geheimnis: In Griechenland scheint nicht immer die Sonne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grau in all seinen Schattierungen, Regen und Gewitter, kühle Tage und Nächte. Ich packte meine dicke Steppbettdecke aus. Aber klar: „Die Natur braucht es“, sagt man doch an dieser Stelle gerne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am, im und ums Boot herum hat einfach alles funktioniert. Das hebt die Laune von Skipper und Co-Skipper. Doppelt gut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die letzten Tage, bevor lei lei am 30. Oktober ins Winterlager gehoben wird, liegen jetzt vor uns. Die Sonne scheint wieder und wärmt uns mit über 20 Grad. Die Steppbettdecke könnte eigentlich wieder weg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Katastrophen und Tragödien uns noch überfallen werden weiß ich nicht, hoffe natürlich keine. Falls doch würde ich mich noch mal melden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ansonsten bleibt es für alle Lesenden einfach langweilig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thriller - Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:41:13 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geht runter wie Öl -läuft wie geschmiert</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/geht-runter-wie-oel-laeuft-wie-geschmiert</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ionisches Meer 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_1782.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Erinnerung nach gingen die 1970-er-Jahre bereits ihrem Ende entgegen, als das Olivenöl aus dem  sonnigen Süden in Deutschland Verwendung fand. Meine Geschmacksnerven waren, wie bei den meisten meiner Landsleute, auf heimisches Sonnenblumenöl getrimmt. Bis ich am Verzehr ganzer Oliven Geschmack finden werde, sollte noch viel, viel Zeit ins Land ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der kommenden Jahre taten Forschende kund, dass der Verzehr von Olivenöl ausgesprochen positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben soll. Es sei dem Sonnenblumenöl sogar weit überlegen. Auch äußere Anwendungen könnten vorteilhafte Effekte erzielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kam der Stein ins Rollen. Eingerührt in Creme und Lotionen, vermischt mit duftenden Essenzen als Seren und Seifen für Haut und Haar oder konzentriert verpackt in Kapseln, verspricht das gepresste Gold aus den Früchten des Südens, Schönheit und Wohlbefinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bis heute sind Olivenölprodukte allgegenwärtig. Ich stehe wohl für viele Andere, die mittlerweile Geschmack am Olivenöl gefunden haben, sowie den äußerlichen Anwendungsmöglichkeiten zugetan sind. Zum Beispiel verwende ich zu Hause keine Flüssigseife. Ein Stück Olivenseife vermeidet unnötig Plastikmüll, ist ausgesprochen ergiebig und fühlt sich wie Wellness an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben heute Zakynthos verlassen, die südlichste der Ionischen Inseln. Hier wird die Olivenölproduktion und Vermarktung groß geschrieben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestaunt haben wir hier einen wohl 2000 Jahre alten Olivenbaum, erwarben in einer der zahlreichen Pressen einen Liter des Öls und selbstverständlich ein Stück Seife.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewundernswert ist die die Robustheit der Olivenbäume. Hier lässt sich der Überlebenswille der Natur anschaulich erfahren. Brechen Stämme entzwei oder stutzt man sie radikal bis auf einen Stumpf- sie treiben wieder aus. Rollt die Feuerwalze eines Brandes über sie hinweg, verlieren sie ihr Laub und Äste- sie überleben oftmals und treiben später wieder aus. Seine Wurzeln wachsen, je nach Bodenbeschaffenheit, flächig oder wühlen sich metertief ins Erdreich, um Wasser und Nährstoffe aufzusaugen. Sommerliche Hitze und lange Trockenphasen meistert der Baum so mit Bravour. Ein wahrer Überlebenskünstler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kultivierter Olivenhain, wo die Bäume von Menschenhand, in symmetrischen Reihen, angepflanzt wurden,  strahlt Ruhe aus. Ebenso der mehrere hundert Jahre alte Solitär, knorzig verwachsen, in Formen , die ihm Alter und Naturgewalten aufgezwungen haben. So lebt er sein Leben in stoischer Gelassenheit. Das hat was mystisches, finde ich. Seine Gesellschaft bietet den perfekten Ort für die Suche nach innerem Frieden, mit den besten Voraussetzungen diesen auch zu finden. Einen Versuch ist es allemal wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olivenöl selbst, sowie die daraus hergestellten Produkte, sind ein beliebtes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen und auch für die eigene Erinnerung an schöne Urlaubstage. Bietet dann der heimische Discounter Olivenstämmchen im Plastiktopf an, werden Ferienerinnerungen wach. Wie schön wäre es, durch den Erwerb eines solchen, ein mediterranes Ambiente auf die Reihenhausterrasse oder den Balkon zu zaubern. Und das im Ruhrgebiet, in Offenbach oder Mecklenburg- Vorpommern. Leider waren langfristige Erfolge, in Bezug auf Wachstum und Überleben, bisher wohl die Ausnahme. Ich rate durchzuhalten. Denn richtig! Da ist doch was in vollem Gange- der Klimawandel! Halt, stopp, ich muss mich korrigieren. Vernünftig wäre es, wir würden alles dafür tun, dass nichts daraus wird, mit alten knorzigen Olivenbäumen in Ruhrpott-Schrebergärten. Für eine innere Einkehr und Besinnung hat sich eine deutsche Eiche bisher doch auch bestens geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Deutsches Rapsöl ist übrigens sehr gesund, haben Forschende belegt. Ein Rapsfeld ist, durch seine leuchtend gelbe Blütenpracht, wahrlich was fürs Auge. Vielleicht könnte ich beim Entlangschlendern innere Entspannung finden, wäre da nur nicht der unangenehme Geruch. Ich such mir eine Eiche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 10:44:43 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Work-Live-Balance</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/work-live-balance</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dodekanes / Kykladen / Ionisches Meer - 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/OAIO0726.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Menschen, die uns kennen, denken, dass die Schröders mit ihrem Segelboot monatelang in permanenter Glückseligkeit von einem Inselparadies zum nächsten schippern. In meinen Texten zuvor hatte ich von einigen Hürden berichtet, die es zu nehmen galt, mit dem, für uns damals neuen Boot. Der Glaube daran, dass nach der letzten Hürde lediglich die Ziellinie zu erreichen ist und darauf die wohlverdiente Entspannung folgt, trügt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich es beim schönen Schein belassen soll oder nehme ich alle Lesenden mit, in unsere Realität?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Beispiel könnte ich folgendes berichten, falls ich mich dazu entschließe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach unserem verzögerten Aufbruch Ende Mai, waren zunächst die windreichen Dodekanes uns Kykladen zu durchkreuzen. Meltemi heißt der Pustefix, der in diesen Regionen kaum Pause macht, weder tags noch nachts. Er ist der Bestimmer unserer Tour, weil es darum geht gut schützende Buchten zu finden. Grenzenlose Freiheit fühlt sich anders an.  Die meisten Inseln hier sind kahlrasiert vom Sturm, braun, staubig und steinig. Ich lebe seit vielen Jahren im Taunus und ergötze mich am satten Grün der Natur. Da kann ich mich mit dieser Tristes nicht anfreunden. Nicht meine Gegend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich überlege, ob ich meine Blog-Lesenden schon wieder mit einer Bugstrahlruder-Katastrophe belästigen soll. Da gäb es nämlich folgendes zu berichten, falls ich mich dazu entschliesse:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Bug der lei lei, unter Wasser, befinden sich zwei Propeller. Eine elektrisch angetriebene Klappe öffnet sich und zieht  die Propeller ins Wasser. Jetzt können sie ihre Funktion aufnehmen und die Nase des Bootes nach links oder rechts schieben. Das ist ein sehr wichtiges Hilfsmittel beim Ankern oder bei Hafenmanövern. Um einer unbeabsichtigten Öffnung der Klappe vorzubeugen, wie es in der Vergangenheit schon passiert ist, hat mein lieber, pfiffiger Wolle einen Schalter eingebaut, der den Stromkreis unterbricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ON\OFF. Ergebnis: Kein Strom- Klappe bleibt zu. Super!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn nun aber, auf Grund kommunikativer Missverständnisse der Mannschaft, der Strom auf OFF geschaltet wird, bevor die Klappe vollständig geschlossen ist, kann der Stellmotor den Kräften einer rasanten Segelstrecke nicht standhalten und bricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Genau das ist passiert. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Phase der Neubeschaffung läuft bis heute, sechs Wochen später. Dazu ein paar Schlagwörter, die das Szenario beschreiben: Händlersuche Deutschland/Ausland, viele Telefonate, reichlich e-mails, keine Antwort, nicht verfügbar, versenden tun wir nicht…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann endlich! Italien will nach Griechenland versenden zur Urlaubsunterkunft von Freunden. Wir waren pünktlich vor Ort. Nach drei Tagen mussten wir weiter, blieben im Kontakt mit dem Hotel. Zwei Wochen später wollte Italien die Lieferadresse bestätigt wissen. Das Paket war also noch gar nicht auf dem Weg! Storno!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt aber! Eine Lieferung aus Deutschland fand den Weg zu uns. Freude? Nein. Falscher Artikel. Vorschlag des Händlers: Passen Sie doch das Boot ans Gerät an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wüsste noch was zu berichten, falls ich mich dazu entschließe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während eines Ankermanövers kam unser Ruderblatt den Felsen am Meeresgrund sehr nah- zu nah. Auf der Seekarte sind die Brocken nicht eingezeichnet. Mächtig geknirscht und gebremst hat es. Das Ruderblatt bröselte dann zunehmend vor sich hin. Von da an waren wir nur noch eingeschränkt manövrierfähig. Cleopatra Marina bei Preveza holte uns kurzfristig an Land und begann zügig mit den Reparaturarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Segelzeit vor der Sommerpause ist somit zu Ende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freunde wollten für eine Woche mit uns unterwegs sein. Es tut uns sehr leid, dass wir den Törn absagen mussten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um nicht die ganze Zeit auf dem Werftgelände zu hocken, haben wir uns einen Boot von Sunsail gechartert, anstatt Apartment und Mietwagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte noch mitteilen, falls ich mich dazu entschließe, dass es mir richtig mies ging:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine schlimme Zerrung der Schulter-, und Rippenmuskulatur, war die Folge von was auch immer. Atmen konnte ich nur flach unter Schmerzen, schlafen nur auf dem Rücken, jede Bewegung eine Herausforderung. Ein netter, gut aussehender Physiotherapeut in Preveza sorgte schließlich für Linderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Work-Life-Balance ist momentan in extremer Schieflage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls ich mich dazu entschließe müsste ich sagen, dass ich mir das Unterwegssein so nicht vorgestellt habe. Wir hatten Momente, wo wir ans Verkaufen gedacht haben, als der Frust zu groß war. Dann schlafen wir eine Nacht drüber. So schnell geben wir uns nicht geschlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es gibt sie doch, die Dinge für die es sich lohnt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -Wir haben liebe Freunde auf dem Peloponnes getroffen und wunderbare Stunden gemeinsam verbracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Im Ionischen Meer hatten wir ein tolles Treffen mit unseren Kindern nebst Partnern. Deren Segeltörn war ein voller Familienerfolg. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Die dicht bewaldeten Inseln im Ionischen Meer sind herrlich anzuschauen. So mag ich das.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Während vieler Passagen war der Wind unser Freund. Wir machten ordentlich Strecke. Das macht mir Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Im 28 Grad warmen Meer gibt es bis jetzt keine Quallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Unser Wassermacher produziert ohne zu maulen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Die Toiletten funktionieren einwandfrei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soll ich mich jetzt dazu entschließen, das alles preiszugeben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke darüber nach, versprochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach was, ich mach‘s!!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 14:24:54 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Warten auf das ok. der Götter</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/warten-auf-das-ok-der-goetter</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Luftraum zwischen Frankfurt und Kos - 25. April 2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_2412.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist Freitag, der 25. April 2025. Die bunten, geringelten Flugzeuge erinnern mich an die vergangenen Ostertage. Unsere Flugmaschine ist rot – weiß lackiert. Die Räder haben soeben den Bodenkontakt verloren, die Nase Richtung Zielort, Kos, gerichtet, die Wolkendecke unter sich gelassen, um ein ausgiebiges Sonnenbad in eisiger Luft zu nehmen. Mietwagen und Apartment haben wir für die nächsten Tage gebucht. Wir sind gespannt auf lei lei. Was wird sie uns verraten? Wie ist es ihr in den letzten fünf Monaten ohne uns ergangen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir im November letzten Jahres die Einfahrt der Marina Kos gequert hatten, wies man uns einen vorläufigen Liegeplatz längsseits an der Innenmole des Wellenbrechers zu. Das unruhige Fahrwasser prüfte schon bald die Festmacherleinen auf ihre Haltbarkeit. Die Fender machten den Versuch, sich Stück für Stück von ihren Socken (Schutzbezüge) zu befreien. Immer auf und ab an dem ruppigen Betonkai. Ein echter Kackplatz!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann traf uns der Schlag. Man hatte keinen besseren zur Verfügung. Zu groß unser Boot, zu wenige Gastliegeplätze in der Marina. Ganz offensichtlich waren diese der zunehmenden Zahl an Charterbooten zum Opfer gefallen. Zwar versuchte man uns, seitens der Marina, von der guten Tauglichkeit des Platzes zu überzeugen, stiess dabei allerdings nicht auf unsere Wahrnehmung der Gegebenheiten . Notgedrungen entschieden wir uns lei lei auskranen zu lassen und einen Landliegeplatz zu mieten. Da wir schon eine beträchtliche Anzahlung für den Wasserplatz geleistet hatten, , schlugen nun doppelte Kosten zu buche. Einige E-Mails und Monate später zeigte sich die Marina Kos doch noch kulant. Sie erstattete uns einen Großteil des bereits gezahlten Geldes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich könnte es heißen: Boot fertig machen, bunkern, lei lei ins Wasser lassen, Gesicht eincremen und Leinen los. „Auf Wiedersehen Kos“, in freudiger Erwartung auf alle Abenteuer der Saison. Ganz, gemütlich durch die Dodekanes Inseln, die Kykladen erkunden, Stopps in den buchten von Santorin, Mykonos und all den vielen Ankerplätzen des Reviers. Ein Stück mit Freunden segeln, andere auf dem Peloponnes treffen, mit dem Ziel, am Ende der ersten Jahresetappe, im ionischen Meer anzukommen. Hier wollen wir dann einer ganz besonderen Crew begegnen. Unser Sohn Louis hatte seinen Segelschein gemacht und ein Boot in Lefkas gechartert. Von hier aus soll es starten, dass „Kinder-Segeln“. An Bord alle drei Geschwister und deren Partner. Wolle und ich stoßen irgendwann dazu, sind vielleicht einen Moment gemeinsam unterwegs. Darauf freue ich mich sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier enden jetzt meine Zukunftsvisionen, beginnend mit der Einleitung: Eigentlich…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ist es so, dass unser Rückflug von Kos bereits in fünf Tagen, am 30. April, sein wird. Die gesundheitliche Schieflage eines wichtigen Crewmitglieds der SY lei lei hat den Törnplan durcheinandergewirbelt. Medizinische Reparaturarbeiten müssen im Mai am Crew-Körper durchgeführt werden. Ein Aufschub mit seinen Folgen wäre zu riskant. Falls dann, wie wir es sehnlichst hoffen, möglichst bald das ok. der Götter in weiss erfolgt, einem tatsächlichen Start nichts mehr im Wege steht. Der Wind darf sich dann um die tröstenden Streicheleinheiten kümmern und zur Erholung des Crew-Körpers beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon wieder wird es nichts mit einem entspannten Törn. Das Treffen der Kinder im Ionischen Meer bleibt natürlich das gesetzte Ziel. Ein straffer Zeitplan und längere Schläge werden uns den Takt vorgeben. Das arrangieren mit knapper Zeit gehört wohl zu unserem Segelleben. Dabei waren wir am Ende der letzten Saison auf einem guten Weg, uns zu beweisen, dass wir auch langsam können. Trotz allem werden wir uns bemühen, relaxed zu bleiben, sowie die Streicheleinheiten von Wind, Sonne und Wasser dankbar anzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Für die Installation einer neuen Funkantenne hatten wir uns, von einem Schlosser in Berlin, eine Edelstahlhalterung passgenau anfertigen lassen. Um auf der sicheren Seite zu sein, das Material pünktlich zur Montage, zeitgleich mit unserer Ankunft, vor Ort zu haben, gaben wir die Antenne plus Gestell, am Flughafenschalter als Sperrgepäck auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu dieser Zeit ahnten wir nicht, dass es niemals ankommen wird.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 07 May 2025 10:35:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Geschmack des Lebens</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von den nördlichen zu den östlich Sporaden - Oktober 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_6928.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist die Zeit gekommen, wo die Kraft der Sonne einen langen Anlauf braucht, um Luft und Land auf behagliche Temperaturen zu puschen. Der Himmel ist nach wie vor ungetrübt blau. Der Meltemi sorgt für frischen Wind. Ich habe die Steppdecken in die Bettbezüge gesteckt, weil das Laken mit der Wolldecke nicht mehr ausreicht, für eine wohlige Schlummerwärme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir unsere Reise Richtung Süden, sprich Kos, unseren Winterliegehafen, schon vor drei Wochen beginnen. Windige Vorhersagen ließen uns entgegen der geplanten Route von den nördlichen Sporaden zurück, in den Golf von Volos, aufbrechen. Der Golf von Volos war in meinem Kopf als hässlich, schmutzig und nicht beachtenswert abgespeichert. Warum? Das könnte ich nur tiefenpsychologisch herausfinden. Was wir tatsächlich vorfanden waren ruhige verschlafene Buchten und Ortschaften, herrliches Badewasser, mäßige Winde, bezaubernde Kulissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Ankerwinsch funktionierte schon seit einiger Zeit nicht mehr so flott. Manchmal hatten wir die Befürchtung, dass sie kräftemäßig am Ende ist. Wolle hatte in Punkto Reparatur bereits sein Bestes gegeben. Somit konnten wir zumindest ausschließen, woran es nicht liegt. Der Hafen von Volos war jetzt in greifbarer Nähe. Die Segler-App Navily ist in solchen Momenten Gold wert. Bootsfahrende schreiben hier in Form von Text oder auch Bild, was sie wo vorgefunden haben, geben Tipps, Informationen und Erfahrungen weiter. Welche Tavernen-Betreiber in ihren Augen unfreundlich waren und wo ihnen das Essen oder die Preise ganz und gar nicht zugesagt haben, interessiert mich wenig. In unserem Fall fand ich die Weitergabe der Telefonnummer von Christos ungemein hilfreich. So bekamen wir von heute auf morgen einen Liegeplatz, eine fachkundige Analyse unseres Problems sowie eine prompte Reparatur. Jetzt schnurrt sie in Hochgeschwindigkeit anstatt in slow motion, unsere Ankerkette. Die Stadt Volos ist keine Augenweide, gab uns aber die Möglichkeit all das neu zu beschaffen, was wir mal wieder benötigten. Ich als Ruhrgebietskind bin sowieso nicht an Pracht und Prunk gewöhnt. Städte muss man mit dem Herzen spüren. Fakt ist, unsere Weingläser haben endlich eine einheitliche Optik, Wolle eine neue Hose. Meine ausgeleierte Unterwäsche konnte ich durch nettere ersetzen. Ganz besonders beeindruckend war der Besuch der Klöster von Meteora, welche von Volos aus, mit dem Leihwagen, recht gut zu erreichen sind. Fazit: Alles ist hier super. Wir taumeln von einer Ecke (Bucht) in die andere - Entspannung pur. Übrigens: Die Gegend ist bei Deutschen sehr beliebt, die vom Wetter oder aus anderen Gründen vergrault, das letzte Drittel ihre Lebens lieber hier verbringen. Ich kann das schon verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann nahmen wir Abschied. Eine flotte, aber anstrengende, 18 Stunden Fahrt brachte uns auf die Insel Lesbos. Manche denken an den ehemaligen, griechischen Nachbarn, der von dort kam, anderen ist das Flüchtlingsthema präsent. In der paradiesischen Ankerbucht der Miniinsel Asproniso entdeckten wir bei unserem Landgang zerstörte Schlauchboote, zurückgelassene Rettungswesten und Kleidungsstücke. So etwas berührt mich sehr. Kurz zuvor standen hier Menschen, vielleicht entkräftet, schmutzig, voller Angst und Ungewissheit, Gräueltaten und Aggressionen im Kopf, eingefräst in ihren Seelen. Die gierige Hoffnung brodelt im Geist, es endlich geschafft zu haben. Für einen Moment stelle ich sie neben mir am Strand vor, die Frauen, Männer und Kinder. Wir sind in vielerlei Hinsicht meilenweit von einander entfernt. Und doch gibt es eine Schnittstelle: Die kleine griechische Insel. Ich nenne es hier das Paradies? Irgendetwas stimmt da nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist reine Glückssache auf welchem Fleck der Erde man seinen ersten Atemzug getan hat. Danach treibt man mit diesem Reflex durch das Leben. Für den einen schmeckt es hauptsächlich bitter, für den anderen meist süß. Sauer, salzig, umami sorgen am Ende hoffentlich für eine befriedigende Ausgewogenheit bei jedem von uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünschte, ich könnte daran glauben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 18:05:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Einzelkind zum Teamplayer</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/vom-einzelkind-zum-teamplayer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chalkidiki / Nördliche Sporaden - September 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E0621.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigentlich ist Mitarbeit, aktive Unterstützung oder tatkräftige Hilfe von Mitseglern eine Bereicherung bei der Bewältigung der anfallenden Arbeiten. Auf dem Boot wäre das für mich der pure Stress. Zur Begründung: Wolle und ich haben monatelang an unserer Aufgabenverteilung getüftelt. Sei es das Boot zu segeln, den Bootshalt (Haushalt) zu führen, Spül- und Reinigungsarbeiten an Gegebenheiten und Besonderheiten anzupassen oder die Zubereitung von Speisen zu optimieren. Wir haben Fehler gemacht, daraus gelernt und uns als Team weiterentwickelt. Nicht immer leise haben wir um Kompetenzen gestritten. Und siehe da, irgendwann war Ruhe. Das Team hat sich in voller Reife entpuppt. Es gibt kein Gegeneinander mehr. Die zwei eingefleischten Einzelkinder haben es begriffen. Ein Nicken, ein Blick, ein Handzeichen, ein Wort - es läuft. Natürlich sind wir nicht am Ende unserer Entwicklung angelangt. Es gibt noch viel zu verstehen, zu verbessern, was in unser Tun eingeflochten werden muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Wir haben die zweite Hälfte unserer Segelzeit 2024 in Thessaloniki gestartet. Gleich zu Anfang nahmen wir im kleinen Hafen von Nikiti 4 Freunde an Bord. 10 Tage später, auf den nördlichen Sporaden, besuchten uns zwei weitere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun zum Thema der Mithilfe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Beginn des Törns gibt es bei uns keinen gemeinsamen Supermarkteinkauf à la Chartercrew. Wolle und ich füllen die Pantry nach vorheriger Absprache von Unverträglichkeiten und kulinarischen Abneigungen. Die Zubereitung von Frühstück, Mittagssnack, Obsttellern und Knabbereien liegt allein in meiner Hand sowie auch die Reinigung alles Beschmutzten. An zwei Abenden gibt es auch am Abend Bordküche, wenn es passt einmal BBQ. Hierbei ist Wolle der "Grillmeister". Bei Ankunft der Mitsegler heißt es: Willkommen in unserem zweiten Zuhause, lasst euch verwöhnen. Die Bettwäsche ist aufgezogen, die Handtücher liegen parat. So ist mir das am Liebsten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Segelsetzen, bergen, reffen, ankern, Wetterbeobachtung mit passender Törnplanung, das machen Wolle und ich. So ist uns das am Liebsten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach Herzenslust darf jedes Crewmitglied chillen, sonnen, sitzen, liegen, quatschen, lesen, schwimmen oder auch schlafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant fand ich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Trotz vorbeiziehender herrlicher Landschaft ist für den ein oder anderen Mitsegler der Blick aufs Handy oder Tablet reizvoller.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Während die einen ausgiebig im fast 30 Grad warmen Meerwasser planschen, klammern sich andere minutenlang an der Badleiter fest bis sie meinen, das eiskalte Wasser endlich verkraften zu können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Die einen begeben sich mit Flossen und Schnorchel auf Erkundungstour, andere fürchten sich über dunkle Seegrasflächen zu schwimmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Die einen belegen ihren, am ersten Tag ausgewählten Sitzplatz im Cockpit, kompromisslos und andauernd. Andere suchen sich stets neue Plätze irgendwo an Deck für mehr Wind, Ruhe oder auch Unterhaltung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Dem einen ist der Zuckergehalt im Orangensaft zu hoch, schmeckt dick Nutella auf dem Brot aber ausgezeichnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Der eine konfrontiert seine Geschmacksnerven in der Taverne mit Unbekanntem. Der andere bleibt bei dem was er kennt. Gyros zum Mittag und am folgenden Abend - kein Problem.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Für den einen ist es wichtig sein Hab und Gut täglich aufs Neue in den Kojenschränken zu verstauen, Handtücher und Laken zu falten sowie Kissen zu drapieren. Andere kommen wunderbar damit zu Recht, eine Woche im zügellosen Kojenchaos zu verbringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Manche Mitseglerinnen haben eine ganze Kollektion der aktuellen Bademoden im Gepäck und erfreuen die Crew täglich mit dem Anblick neuer Kreationen. Bei anderen kommt es hauptsächlich darauf an überhaupt Badebekleidung eingepackt zu haben. Da musste nicht einmal das Ober- zum Unterteil passen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die meisten machten Pause von ihren Essgewohnheiten bezüglich der Menge. Teller und Töpfe waren stets geleert. Entweder was es zu wenig oder es hat geschmeckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle, die wir zu uns an Bord nehmen sind Freunde. Wir mögen und schätzen sie, freuen uns ihre Eigenarten zu entdecken und geben ihnen die Möglichkeit auch unsere zu erleben. Gerne sagen wir: Schön war's mit euch. Bis zum nächsten mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 16:51:08 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Hinz und Kunz</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thessaloniki im Juli 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_6394.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich ist ein Blog ein Tagebuch. So ein Buch wird und wurde schon weit vor den Zeiten des Internets von vielen Menschen gepflegt. Mit dem großen Unterschied, dass die Einträge handschriftlich, sehr persönlich, teils intim sind und keinesfalls jemand anderem in die Hände fallen sollen. Um dies nicht so leicht geschehen zu lassen versteckt man es an geheimen Orten, zum Beispiel unter der Matratze oder in abschließbaren Schubläden und klebt den passenden Schlüssel unter die Lade. Einige Büchlein sind sogar mit eigenem Schlösschen ausgestattet. Fällt nun das geheimste aller Geheimnisse aus Versehen in die Hände einer anderen Person, zum Beispiel beim gründlichen Reinemachen, verbietet es der Anstand einen Blick zu riskieren. Sollte die Neugierde jedoch Oberhand gewinnen, darf der dreiste Leser nicht entsetzte oder enttäuscht sein mit Dingen konfrontiert zu werden, die er besser nicht gewusst hätte. Die Verarbeitung des Gelesenen könnte nun vielleicht im eigenen Tagebuch Linderung finden oder man leidet zukünftig still mit andauernd schlechtem Gewissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht so beim Blog. Hier hat der Verfasser die größte Freude und auch Erfolg, wenn möglichst die ganze Welt liest, was er oder sie zu vermelden hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt bin ich beim springenden Punkt des bloggens im Allgemeinen, insbesondere meines eigenen, angelangt. Meine Leserschaft hält sich sicherlich in Grenzen. Trotzdem könnte jeder, wenn er wollte. Wieviel Ehrlichkeit muss, soll und kann sein? Was will ich Hinz und Kunz mitteilen? Die zwei Letztgenannten sind mir nicht so wichtig. Ich schreibe für mich, damit ich mich später einmal besser erinnern kann, schreibe für alle, die mich kennen und an meinen Erlebnissen und Gedanken teilhaben möchten. Aber aufgepasst, Hinz und Kunz könnten mit im Boot sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach so!, Achtung!, dann schreibe ich wohl besser vom fantastischen Wetter, perfekten Segelwinden, traumhaften Ankerbuchten mit weißen Sandstränden, schmackhafter lokaler Kulinarik, reizenden Ortschaften, gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen, harmonischer Zweisamkeit, bereichernden Kontakten mit Gleichgesinnten, körperlicher Fitness durch gesunde Ernährung und Bewegung, stets passenden Winden die das Boot von einer Traumlokation zur nächsten wehen. Temperaturen und Klima könnten nicht perfekter sein. Die leicht gebräunte Haut ist einfach nur dankbar für so viel Wellness. Geld und Finanzen sind kein Thema. Warum auch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neider hätten genug Futter, um mich und mein Leben zu hassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also, ich möchte schon ehrlich sein. Nicht, dass bei meiner Auflistung alles Wunderbaren lediglich meine Phantasie Purzelbäume schlug. Nein, so Manches passt schon. Nur nicht zu jeder Zeit und nicht an jedem Ort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne schreibe ich auch über alle anderen Facetten unserer diesjährigen Tour. Lug und Trug halte ich jetzt unter Verschluss:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anfangs war das Wetter zu kühl. Dreiviertel des Törns blies der Wind zu stark und das rund um die Uhr. Um den Zeitplan unseres Reparaturtermins einzuhalten waren wir in Eile. Gestresst haben wir dementsprechend wenig gesehen. Viele Tage verbrachten wir mit warten. Das war nicht immer gut für unsere Stimmung. So viel Instandhaltung und Pflege rund ums Boot hatte ich mir nicht vorgestellt. Die Kargheit der Dodekanes-Inseln sind für meine Augen kein Schmaus. Tag aus, Tag ein mit der selben Person zusammen zu sein kann beglücken, tut es aber nicht immer. Meine Kinder fehlen mir. Kleine Schieflagen ihres Lebens bekomme ich zwar mit, spüre in dem Moment aber die räumliche Trennung. Hinzukommt die hochbetagte Verwandtschaft, die daheim zurückgelassen, das vage Gefühl auslöst, sich egoistisch und verantwortungslos aus dem Staub gemacht zu haben. Immer ist die bange Hoffnung im Hinterkopf, dass alles gut gehen möge, bis ich wieder zu Hause bin. Die UV-Strahlung auf meine alternde Haut stimmt mich nicht froh. Seit Neuestem bezeichne ich Falten als Linien der Erfahrung und Weisheit. Ich vermisse Frauengespräche und ab und zu auch mal eine Frisur. Aus unterschiedlichen Gründen reduziert sich mein Sportprogramm, dafür habe ich Hornhaut auf den Knien. Auf die Stadt Thessaloniki war ich gespannt. In einem Blog kam , diese Stadt ausgesprochen gut weg. Leider sah ich anstatt Großstadtflair und malerischer Altstadt versiegelte Flächen, Hitze, dichten Straßenverkehr, der die Shoppingmeile in zwei Stränge trennt. Das einzig malerische an der Altstadt waren die unzähligen, schlechten Graffitis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Jeder Törn ist anders. Kämpfe ich mit Widrigkeiten kann ich umso mehr die Phasen schätzen, wenn alles fluppt und passt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens, dass was niemand lesen soll steht im Büchlein mit dem Schlösschen. Es liegt unter der Matratze und ist nicht bestimmt für Hinz und Kunz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 24 Aug 2024 13:11:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Meltemi vs. schlafender Wind</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/meltemi-vs-schlafender-wind</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg nach Chalkidiki - im Juli 2024
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_0254.JPG"/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Gewusst habe ich es schon, dass es ihn gibt, den selten abreißenden Luftstrom von Nord nach Süd. Meltemi nennt man ihn. Betroffen sind die Inselgruppen der Kycladen und der Dodekanes. Mein Wissen musste sich erst vereinen mit meinem Fühlen, um zu entscheiden, gefällt mir das oder eher nicht. Ich nehme die Antwort vorne weg. - Eher nicht. Je weiter der Sommer voranschreitet desto konsequenter hält sich der Wind an seine Bestimmung. - Er bläst. Die Dodekanes Inseln sehen deshalb so aus, wie sie aussehen. Kahl, lediglich Kräuter, vor allem Thymian, breiten sich aus und verwandeln die Inseln in riesige Kräutergärten. Mehr als kurze Spaziergänge machten wir hier nicht. Die Sonne prallte auf den steinigen, trockenen, aufgeheizten Boden. Sah ich einen schattenspendenden Baum, war er bereits von wildlebenden Ziegen in Beschlag genommen. Der saftige, grüne, kühle Taunuswald wurde in dem Moment zum Sehnsuchtsort für mich.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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            Karla und Peter besuchten uns für eine Woche. Von Kos nach Kos hieß die Reiseroute. Der Wind hatte sich Gott sei Dank in dieser Zeit einigermaßen im Griff. Für nicht Bootlinge war es auch so herausfordernd genug. Ihnen hat es gefallen, uns hat ihr Besuch gefreut.
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            Immer wieder passten wir unsere Törnplanung an, um möglichst unter Segeln, Richtung Thessaloniki zu gelangen.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor drei Jahren hatten wir einen Starkwindsegelkurs auf Teneriffa gebucht. Leider hielt sich der Wind damals nicht ans Kursthema. Er träumte glückselig vor sich hin. Zumindest gab es theoretische Wissensvermittlung, die jetzt zur Anwendung kam.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
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            Der Meltemi hat relativ kühle Luft im Gepäck. Die Kojen waren stets gut durchströmt und machten die Nächte angenehm. Wir lernten Boot und Segel unter Belastung kennen, übten das Reffen und fassten großes Vertrauen in unseren Anker, den wir später einmal verlieren werden (Das ist eine andere Geschichte). Nervende Mücken und plagende Stiche gab es nicht. Der Wind war stärker als die Blutgier der Tierchen. Unser Gehör wurde geschult, vor allem Nachts. Wir übten Windrichtung und -Stärke zu hören. Jede Veränderung löst andere Geräusche aus, wenn die Luft durch die Takelage peitscht. Unsere Körper tauchten wir nur für kurze Waschungen ins Meer. Festgeklammert an der Badeleiter ließen wir uns vom wild schwoienden Boot, wie ein nasses Laken, durchs Wasser ziehen. Strecke schwimmen war unmöglich. Der hula hoop Reifen blieb verstaut. So viel Power bringt meine Rumpfmuskulatur nicht.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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            Die Wochen wurden ein wenig einsam. Charterregionen lagen hinter uns. Bootseigner hockten auf ihrem Kahn, zufrieden eine, zumindest vor Wellen geschützte, Bucht gefunden zu haben. Niemand möchte erleben, während eines Landgangs, seine Yacht aufs offene Meer oder gegen die Küste treiben zu sehen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
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           Wir wählten die längere Passage zwischen Euböa und dem griechischen Festland, in der Hoffnung unseren Segeln einige Strapazen zu ersparen. Gute Entscheidung!
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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           Bei der Ansteuerung einer Ankerbucht für die Nacht klingelte mein Handy. Ronald und Annett waren bereits da, hatten uns auf dem AIS gesichtet. Die Zwei kennen wir vom letzten Jahr, aus dem Golf von Korinth. Welch ein Zufall! Wiedersehensfreude, gemeinsames Abendessen, Wein auf unserem Boot, erzählen, lachen ... . Begleitet wurde dieser schöne Abend von einem spiegelglatten Meer, auf dem sich kein Lüftchen regte. Wir hatten es endlich geschafft, waren dem Meltemi entwischt.
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            Es ging weiter nach Skiathos, einer Insel der nördlichen Sporaden. Wolle hatte Florian über eine Segler-App kontaktiert. Wir ankerten neben seiner kleinen Victory. Florian kommt zu uns rüber. Kontaktfreudiger Kerl aus Arosa in der Schweiz. Erfolgreicher Spitzengastronom, sucht nach stressigen Jahren in diesem Metier nach neuen Lebenszielen und passenden Wegen. Zwei Tage interessante Unterhaltung beim Boule am Strand, Bier in der Strandbar, Essen in idyllischer Taverne und natürlich einem Fläschchen Wein bei uns an Bord.
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           Übrigens: Skiathos ist sehr bewaldet. Sattes Piniengrün verströmt den Duft von Nadelgehölz. Nach Sonnenuntergang streicht kühle Luft durch die Wälder und sorgt für ein angenehmes Klima (ist sehr wichtig für unseren Erdball). Der Wind geht abends schlafen, das Meer wird spiegelglatt. So mag ich segeln, auch wenn es wieder Mücken gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 20 Jul 2024 15:24:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Free stuff</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/free-staff</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leros im Juni 2024
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_0072.JPG"/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile gehe ich nicht mehr täglich mit aufs Boot. Es gibt kaum noch Dringendes zu tun für mich. Die Endreinigung erfolgt, wie das Wort es besagt, am Ende. Unsere Ersatzteile sind schon bis Griechenland gereist, fast zum Greifen nach. Das Ende rückt näher. Ich freue mich aufs Putzen. Von dem Moment an läuft der Countdown. Unser Appartement habe ich bis Montag verlängert. Dann ziehen wir wieder in unser schwimmfähiges Heim. Das wird eine Herausforderung, denn die Temperaturen sind mächtig in die Höhe geklettert. Unter uns ein geschotterter, staubiger Boden, um uns herum der sich mehr und mehr aufheizende Bootsrumpf.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die sanitären Einrichtungen der Werft sind nicht besonders weit vom Boot entfernt. Allerdings muss man zuerst die 5 Meter Abstieg auf der steilen Aluleiter hinter sich bringen. Wenn ich früh morgens muss, ist es meist dringend. Zum Glück sind die Werftmitarbeiter nicht so früh vor Ort. Ansonsten müsste ich mein Negligé gegen etwas Robustes tauschen. So viel Zeit habe ich nicht.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlussendlich sind es drei Nächte geworden. Die Rechnung ist bezahlt. Die Zahl haben wir uns schön getrunken. Morgen wird gelauncht. Also das Boot wird ins Wasser gelassen. Den günstigen Monatspreis für den Landliegeplatz haben wir bis hin zur letzten Sekunde ausgenützt. Hätte mir das vor vier Wochen jemand gesagt , hätte ich über diesen Witz wohl gelacht.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestern habe ich etwas zum ersten Mal in meinem Leben gemacht, also eine Premiere. Auf dem Weg von unserem Boot zur Toilette steht eine Kiste. Daran ist ein Stück Pappe mit Klebeband befestigt. Darauf steht "FREE STUFF", also die Freigabe zum mitnehmen. Zwei Plastikdosen mit Deckel weckten keine Begehrlichkeiten in mir. Daneben lagen eine weiße Bluse und eine kurze Jeans. Bei der zweiten oder dritten Passage der Kiste habe ich mit zwei Fingern das weiße Damenoberteil hochgehoben und begutachtet. Sah ganz nett aus mit den Flatterärmeln und dem umstickten, floralen Lochmuster. Flecken hatte es keine und duftete auch gewaschen. Aber nein, wer weiß und überhaupt, auf keinen Fall. Am nächsten Tag: Ich könnte es ja mal im Toilettenraum vor dem Spiegel anprobieren. Gedacht - gemacht. Tatsache, der Fummel passet perfekt. Eigentlich war es eher ein kurzes Kleid. Wolle fänd es bestimmt sexy. Auf dem Rückweg zum Boot konnte ich nicht widerstehen. Die Hotpants hatten Löcher, absichtliche Löcher, used look. Bedeutet, der äußere Schein und das tatsächliche Alter stimmen nicht überein. Roch genauso frisch wie das Oberteil. Beide Sachen kamen demnach von der selben Spenderin. Also mutig damit zurück in die Toilettenumkleide. Wahnsinn, passte perfekt, wie für mich gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Die Plastikdosen liegen noch.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 15:09:49 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Es bleibt zu hoffen</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/es-bleibt-zu-hoffen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leros im Juni 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_9986.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir können wirklich zufrieden sein in Marilen´s Appartementanlage. Wir haben alles was wir brauchen, wenn auch die Küchenmöblierung im Verhältnis zur Wohnungsgröße in krassem Ungleichgewicht steht. Die einzige Arbeitsfläche ist gleichzeitig die Ablauffläche am Spülbecken für das Geschirr. Ein Beistelltisch aus dem Flur leistet, eher schlecht als recht, Unterstützung. Die Abfolge aller Handgriffe bei der Essenszubereitung sollten im Vorhinein gut durchdacht und geplant werden. Von einem mehrgängigen Menü ist eher abzuraten. Eine Multifunktions- Herdplatten- Backofenkombination steht lose auf einem Schubladenschränkchen. Wird die Backofentür zu schwungvoll geöffnet, läuft man Gefahr, das Hightechgerät herunterzureißen. Ich habe sämtliche Gefahrenquellen und Nutzungsmöglichkeiten ausgelotet und weitestgehend im Griff. Die Kühl-Gefrierkombination hingegen ist riesig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von unserem Balkon schauen wir auf den Pool, der sich in Mitten einer gepflegten Gartenanlage befindet. Jeden zweiten Tag kommt eine Reinigungsfee mit frischen Handtüchern und Bettwäsche. Den Preis für unsere Suite, incl. Mietwagen, finde ich unschlagbar. Ganze 60,-- € kostet der komplette Luxus am Tag. Allerdings sind wir nun bereits in der dritten Aufenthaltswoche, so dass am Ende doch ein ordentliches Sümmchen fällig wird, was Ursprungs nicht im Etat geplant war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gestern, am Samstag, habe ich im Büro der Werft erfahren, dass unsere Ersatzteile in Italien getrackt wurden. Ich hoffe also auf das Eintreffen vor Ort spätestens Mitte der kommenden Woche. Beim Lesen meines aktuellen Romans habe ich gelernt, dass die Hoffnung eine unverzichtbare, positive Erwartungshaltung für ein erfülltes, kraftvolles und mutiges Leben ist. Also, wenn die Ersatzteile nicht Mitte der Woche ankommen, sich meine derzeitige Hoffnung nicht erfüllt, habe ich aber die Hoffnung, dass sie irgendwann später doch ankommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Fazit: Hoffnung endet nicht. Das gefällt mir.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 10:15:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auf die Mischung kommt es an</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/auf-die-mischung-kommt-es-an</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ägäis - Mai 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_5095.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit geraumer Zeit habe ich nichts von mir und der Welt um mich herum berichtet. Das lag nicht daran, dass es nicht erlebnisreich gewesen wäre. Es lief nur nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mir fehlten die Worte und die Lust die passenden zu suchen und zu finden. Es waren keine Katastrophen oder Schrecklichkeiten geschehen. Die Zeit nach unserem Ablegen in Messolonghi war lediglich durchwachsen, wie das Wetter im Frühjahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Wochen später:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute Vormittag habe ich unter dem Schiffsbauch gehockt und ein Zweikomponenten-Epoxidharz angemischt. Der Kiel hatte an einigen kleinen Stellen Rost angesetzt. Eins zu vier ist das passenden Mischverhältnis, damit der Anstrich das gewünschte Ergebnis erzielt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zählt man eins und eins zusammen wird klar, dass die lei lei momentan keine handbreit Wasser unter dem Kiel hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückblick:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir hatten es geschafft pünktlich am 15. Mai in der Werft Moor &amp;amp; Docks auf Leros anzukommen. Wolle hatte diesen Termin von langer Hand geplant. Die Furling unserer Fock, so nennt man den Drehmechanismus mit dem man das Segel ein- und ausrollt, lief alles andere als butterweich. Wir hatten durchaus die Hoffnung diese Reparatur schwimmend erledigen zu lassen. Das Aus- und Einkranen unseres Bootes ist nämlich kein Schnäppchen. Diese Prozedur hatten wir für unsere Sommerpause bei Thessaloniki geplant. Während wir unseren Heimurlaub genießen, wäre dort das Unterwasserschiff gereinigt, der Propeller gewechselt und zwei Ventile für die Toilettentanks getauscht worden. Als Bootseigner hat man sich um die eigene Kanalisation, in dem Fall Schlauchführung, Pumpen, Sammelbehälter und eben die Ventile für die Entsorgung selbst zu kümmern. Nichts ist unkaputtbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun aber weg vom Plan, hin zur Realität. Die ersten Tage auf See waren, wie bereits erwähnt, sehr windig, ungemütlich und kühl. Die Reiseroute mussten wir aufgrund der heftigen Böen des Meltemi verändern. Schützende Ankerbuchten lagen nicht auf geplanter Route, Umwege waren erforderlich. Hinzukamen vier Tage Bootsisolation. Wind und Wellen machten Landgänge problematisch und reizlos. Außerdem wollten wir auf jeden Fall parat sein, sollte der Anker seine Aufgabe nicht hundertprozentig erfüllen. So lief uns wieder einmal die Zeit davon. Von Gemütlichkeit keine Spur. Dem Meltemi ging die Puste endlich aus. Eine Nachtfahrt war nötig. Wir erwischten optimale Windverhältnisse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor unserem letzten Schlag nach Leros zur Werft ankerten wir in einer ruhigen Bucht mit glasklarem Wasser, testeten endlich mein neues Kajak und schwammen im Meer. Hierbei konnten wir prima den Bootsrumpf inspizieren. Da hatten wir den Horror vor Augen. Die Klappe des Bugstrahlruders stand offen. Sie ließ sich nicht wieder schließen. Dieses Erlebnis hatten wir bereits zweimal. Der Tanz auf den rohen Eiern war eröffnet. Eine langsame Nachtfahrt bei konstantem Wind schien am klügsten. Die ruppigen Wellen hatten wir allerdings nicht vorhergesehen, durften sie aber spüren, begleitet von der Furcht die Klappe endgültig zu verlieren. Nicht auszudenken welche Folgeschäden möglich sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir und meinem Körper ging es gar nicht gut. Ich war ein Totalausfall. Es tut mir so leid, lieber Wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angekommen sind wir doch, termingerecht, mit Klappe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier und....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            jetzt wohnen wir auf Leros in einem hübschen Appartement und erkunden mit einem Mietwagen den letzten Winkel der kleinen Insel. Natürlich werkeln wir täglich am Boot. Die Werft darf große Teile unserer to-do-Liste abarbeiten. Hierfür müssen Ersatzteile aus Schweden geliefert werden. Das dauert. Wir haben das Gefühl in kompetenten Händen zu sein. Kosten und Mühen haben wir gescheut uns aber letztendlich ergeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Epoxidharz werde ich mich um die Silikonfugen im Salon kümmern. Ach ja, die Sprayhood muss ich noch reinigen, zur Vorbereitung für den Segelmacher. Die, vom Hagel letztes Jahr durchschossenen, Plastikscheiben können so  nicht bleiben. Ich schmunzle. Es macht mir Spaß, trotz abgebrochener Fingernägel, verschwitzter Haare, Staub und Schmutz, selbst in der letzten Pore. Im tiefsten Inneren bin ich eben doch ein Handwerker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedanken:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Komponenten, eins zu vier, so einfach ist das mit der menschlichen Glückseligkeit wohl nicht. Bausteine hierfür gibt es gewiss viele. Das Mischungsverhältnis ist individuell verschieden. Diesen Mix muss jeder für sich selbst zusammenstellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich ehrlich bin war es mir manchmal zum Heulen. Mit Abstand betrachtet waren es Luxustränen, die da flossen. Denke ich an Leid und Elend so vieler Menschen auf der Welt, schäme ich mich und bin dankbar für das Privileg solche vergoldeten Tränen vergießen zu dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 27 May 2024 07:21:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.lei-lei.de/auf-die-mischung-kommt-es-an</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Messolonghi, wahre Schönheit kommt von innen.</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/meesolonghi-wahre-schoenheit-kommt-von-innen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           April 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E9566.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unterwegs im Straßenverkehr. Sieht man ein Stoppschild heißt es: Anhalten, Vorfahrt gewähren. Sieht man kein Stoppschild heißt es: Freie Fahrt. Ampeln habe ich keine vor Augen, ebensowenig Ordnungshüter, die widerrechtliches Parken, fahren ohne Gurt oder Helm, geahndet hätten. So einfach geht´s. So ist das in Messolonghi. Niemand hupt, keiner schreit, wenn man für den Coffee to go mal eben kurz vor dem passenden Laden parkt, ohne eine, dafür vorgesehene, Lücke erwischt zu haben. Das Fahrrad wird gerne genutzt von Jung und Alt. Geparkt wird der Drahtesel im Rinnstein oder auf dem Gehweg. Passt schon.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe den Eindruck, dass alle Erledigungen des Alltäglichen vormittags abgearbeitet werden. Größere Supermärkte sowie unzählige kleine Fachhändler bieten hierfür ein reiches Angebot. Das Fehlen von Warenhäusern sorgt dafür, dass jedes kleine Geschäft seine Daseinsberechtigung hat und überlebt. Um ein Uhr schließen die Meisten und es kehrt Ruhe ein, bis am späten Nachmittag wieder aufgesperrt wird. Auch Wolles Lieblingsbarber sorgt bis in die Nacht hinein für das perfektes Styling der Herren  (10 € bis 12 €, je nach Laune zweimal waschen, zweimal schneiden, zweimal fönen, Augenbrauenkorrektur selbstverständlich).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sowie es die Außentemperaturen erlauben sitzt man draußen, isst, trinkt und plaudert. Abends flanieren Teenies, im coolen Look, in Dauerschleife. Jeder und jede will ausloten, wie das Angebot in Punkto Traumfrau/mann ist und wie die eigenen Chancen stehen. Ein Spiel was es schon immer gab und immer geben wird. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie ist keine Schönheit, hat keine noblen Viertel. Kaum Prächtiges findet man in Messolonghi. Vor 200 Jahren haben sie heldenhaften Mut bewiesen, die Messolonghianer. Tapfer wehrten sie sich gegen die Osmanen. Die Revolution hatte die Gründung des griechischen Staates zur Folge. Todesopfer, Leid und Zerstörung waren der hohe Preis dafür. Kurz vor Ostern (nicht zeitgleich mit dem Deutschen Osterfest) gedenken dutzende authentisch, historisch gekleidete Gruppen in einer von Stolz, Trauer und Ehrfurcht geprägten Parade, dieser Zeit. Musikvereine begleiten den Festzug. Entdeckt man lange perfekte, bunt lackierte, künstliche Fingernägel so mancher vorzeitlich kostümierter Teilnehmerin, weiß man, dass die Zeit nicht stehengeblieben ist. Aus dem hier und jetzt lebt die Erinnerung und bleibt hoffentlich als Mahnmal in den Köpfen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeugnis dafür, wie viele Kleinstbauern in der Region wirtschaften, ist der samstägliche Wochenmarkt. Frisches, saisonales Obst und Gemüse (Banane und Ananas sind als Irrläufer nicht erwähnenswert) werden zu unglaublich günstigen Preisen verkauft. Markthändlerüblich gibt es am Ende immer noch was gratis obendrauf. Mein Fahrradkorb kam an seine Kapazitätsgrenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Eldorado für jeden Vegetarier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es wird Zeit dieser Stadt Adieu zu sagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Adieu zum kompetenten Sanitärhändler mit seinen stets passenden Ventilen und Schlauchverbindern. Die Sprachbarriere war erheblich - verstanden haben wir uns trotzdem.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adieu zum Pizzabäcker. Hager, grauer Zopf im Nacken. Markantes Fotomotiv in schwarz weiß für eine Künstlerin. Das Portrait schaffte es in ihre Ausstellung. Seine virtuose Beherrschung des langstieligen Pizzaschiebers sorgt täglich dafür, dass hinterrücks nichts zu Bruch geht. Beste Pizza Griechenlands (nach Aussage des Chefs).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Adieu und danke für das wunderbare Livekonzert auf dem Bürgersteig. Band und Sängerin erinnerten uns an die grandiose Amy Winehouse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adieu Marina Messolonghi für das, nicht immer kuschelige, Winterlager. Serviceleistungen und Zuverlässigkeit klammern sich an ein mittelmäßiges Niveau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber sympathisch war es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Messolinghi, die Kleinstadt an der Lagune im Golf von Patras. Man muss sie erleben. Von Mal zu Mal wird sie schöner und liebenswerter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 04 May 2024 17:43:40 GMT</pubDate>
      <author>WS187530_20220314160622</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Es muss langen bis zum  Schluss - ohne Schnickschnack</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/es-muss-langen-bis-zum-schluss-ohne-schnickschnack</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kefalonia - Oktober 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E8083-1-.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vollmond in Euphimia, auf Kefalonia, im Ionischen Meer. Ende Oktober sind die Touristenströme versiegt. Es herrscht ein friedliches Treiben derer, die hier leben. Die Zeitumstellung sorgt ab jetzt für lange Abende. Wir warten auf den passenden Wind. In spätsommerlicher Stimmung treib er uns sanft zum Festland, zu letzten Station, bevor wir Messolonghi, unser Winterlager erreichen. Die Tagestemperaturen liegen bei phantastischen 23 Grad.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etwas über drei Jahre ist es jetzt her, seit wir beschlossen unser Leben um 180 Grad zu drehen. Leichte Veränderungen hätten uns nicht gereicht. Mutig und neugierig machten wir uns auf den Weg in eine, hoffentlich spannende und erfüllende, Zukunft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will nicht vorgreifen. Aus meiner Vergangenheit weiß ich, dass ich zunächst durch das tiefe Tal der Unzufriedenheit, des Unglücklichseins, sogar der Tränen wandern muss. Bis sich daraus Wut zusammenbraut, die mir Energie verschafft. Jetzt bin ich bereit mich den Fragen zu stellen: Was will ich? Wie kann ich es umsetzen? Was muss ich tun? Erstaunlicherweise kann ich die Antworten meist prompt geben. Fühlt sich das im Bauch gut an, stimmt mich die Vorstellung euphorisch, dann ist es richtig. Der Weg aus dem düsteren Tal ist kürzer als befürchtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2020 waren wir, Wolle und ich, an dem Punkt, uns diese Fragen zu stellen und gemeinsam zu beantworten. Wolle war beruflich ausgelaugt. Seine Schritte wollten im Hamsterrad nicht mehr das Tempo halten. Keine leichte Entscheidung, wenn man das berufliche Lebenswerk des Vaters, unter den sich veränderten Bedingungen, nicht weiterführen möchte. Ich, als soloselbständigte Kleidermacherin hatte meine Berufung, nach Kinderaufzucht, Hege und Pflege, gerade gut im Griff, da erkrankte meine Mutter schwer. Von einem auf dem anderen Tag wurde mir klar, wie alt die Eltern mittlerweile waren. Ich sah mich in der Pflicht hilfreich zu unterstützen. Also schaltete ich beruflich wieder einen Gang zurück. Die Kombination von Einzelkind und Tochter zeigte nun ihr böses Gesicht. Ich war überfordert, bin es heute noch. Corona ließ mein kleines Unternehmen ins Koma fallen. Den Hauch des nicht weit entfernten 60. Lebensjahres konnte ich schon im Nacken spüren. Da lag es nun vor mir, mein tiefes Tal des Unglücklichseins.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also nahmen wir uns bei den Händen, der Wolle und ich. Wir beschlossen die kommenden Schritte im Gleichtakt zu gehen. Wir hatten die selben Ideen für unseren letzten fitten, gesunden und aktiven Lebensabschnitt. Dann begann sie, die 180 Grad Wende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ballast abwerfen, entrümpeln, vereinfachen, verkaufen, verschenken, loslassen. Das befreit! Was bleiben soll ist eine Essenz mit ästhetischem Anspruch und maßvollem Luxus. Natürlich haben wir auch gerechnet, denn es muss langen bis zum Schluss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Essenz hat drei Hauptzutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere Kinder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Segelboot lei lei, 17,2 Meter lang,  5,2 Meter breit, Masthöhe 25 Meter, hellgrau. Gefunden und gekauft in Portimao, Portugal (siehe Blog 1). Kein überflüssiger Schnickschnack. Heimathafen variabel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immobilie in Kronberg, Altbau (1898), komplett saniert. Balkon, Dachterrasse, kleiner Garten, zentrale Lage. Maßvolle Möblierung als Schutz vor Ansammlung von Schnickschnack.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 01 Nov 2023 17:22:44 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Um die Fingerspitzen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Peloponnes -  Oktober 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E7987.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir nur an Land, auf ein Bier und einen Snack. Der Bordkühlschrank hatte noch ein Reisgericht von gestern in Verwahrung. Welle und Wind hatten das Wohlbefinden an Bord ordentlich reduziert. Auf dem Weg unserer Umrundung des Peloponnes waren wir jetzt bereits in Pylos angekommen (zur Erinnerung: Befreiungsschlacht 1821). Am späten Nachmittag brauchten wir dringend festen Boden unter des Füssen. Die Dünung des offenen Meeres machte sich in der Bucht noch deutlich bemerkbar. Wir schlenderten an den Hafenlokalen entlang und blieben an einer Speisekarte hängen, die keine "traditionell griechische Küche" anbot. Sollte sich doch der Kühlschrank weiter um den Reis kümmern - wir saßen im "Fatto con gusto". Hühnchen-Teriyaki, ein japanischer Klassiker war meine erste Wahl. Ein Schmaus für das Auge und den Gaumen. Ich schwärme noch immer und habe den Beweis, dass es doch richtig gute Köche in Griechenland gibt. Meine Geschmacksnerven wurden demnach nicht von Tzatziki und Co. abgestumpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Nachbartisch saß ein Paar aus der Schweiz, Ende 60, von sehr schlanker Gestalt, braun gebrannt. Vielleicht auch Segler. Entweder hatte der Schutz, der Sonnencreme gegen vorzeitige Hautalterung, nicht funktioniert oder sie sind Sonnencreme-Gegner, auf jeden Fall Sonnenanbeter. Falten sind natürlich und eine Begleiterscheinung des Alters, soviel ist bekannt. Die Ausprägungen variieren. Die Zwei stellten eine gigantisch große Sammlung, dieser Zeichen der Zeit, zur Schau. Das hat mein Achtsamkeitslevel diesbezüglich mal wieder kräftig nach oben gepuscht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer kennt ihn nicht, den Ausruf eines Beschenkten: "Oh, interessant - mal was anderes".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer  kennt sie nicht, die Beschreibung eines Gartens: "Wir mögen es ganz natürlich".
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In beiden Fällen sollte man tunlichst nachhaken oder nachschauen. Differente Sichtweisen können für unterschiedliche Interpretationen sorgen. Ebenso ist es uns passiert als die Autorin eine Revierführers ein Städtchen als sehr ursprünglich und unberührt interpretierte. Nach unserem Empfinden ist diese Ortschaft einem jahrelangen Verfall, Schmuddel, Lieblosigkeit und Depression zum Opfer gefallen. Sehr schade! In Erinnerung bleibt uns der Ort Gythio, die ehemals bedeutende Handels- und Hafenstadt, auf jeden Fall wegen eines heftigen Gewitters in der Nacht, mit Sturmböen von 40 Knoten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Oktober neigt sich seinem Ende zu. Obwohl wir den Peloponnes noch nicht komplett umrundet haben und längst nicht jeden Ort der Küsten entlang der Finger besuchten, kann ich ein vorläufiges Fazit ziehen. Diese Halbinsel ist eine Reise wert. Es gibt imposante Berge, steile, sowie auch sanfte, flache Küsten, Kargheit und üppiges Grün. Lage und Beschaffenheit haben dieses Fleckchen Erde wohl schon immer begehrenswert gemacht. Hier wurde viel verteidigt und gekämpft, vieles aufgebaut in der Antike, umgewandelt und ergänzt von Türken, Ägyptern, Venezianern und so mancher kolonialer Hand. Das ist nach wie vor zu sehen und zu bewundern. Möchte man ein wenig italienisches Ambiente, sollte man in Nafplion verweilen und flanieren. Die Venezianer haben das Stadtbild der einstigen Hauptstadt Griechenlands geprägt. Monemvasia liegt auf einem Felsen im Meer. Die liebevoll und fachlich perfekt restaurierte Stadt mutet an wie eine Filmkulisse. Vielleicht gibt es irgendwann einen Regisseur/in mit passendem Drehbuch. Die Natur ist nicht sparsam, wenn es um spektakuläre Besonderheiten geht, wie die Tropfsteinhöhle von Diriou.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von einem Strandurlaub ist abzuraten. Sandstrände sind Mangelware. Außerdem wäre die Zeit viel zu Schade, die Augen zu schließen oder ein Buch zu lesen, bei soviel Input, durch den der urlaubsreife Geist erholende Abwechslung finden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: Ich glaube, dass die sogenannte "traditionell griechische Küche" der Tavernen nicht die Möglichkeiten einer guten griechischen Küche widerspiegelt. Nichtdestotrotz mag auch der einheimische Gast seine Tavernen, liebt Tzatziki, Souvlaki und den griechischen Salat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich ist das nicht anders als in deutschen Landen. Hier ist doch auch im Gasthaus das Schnitzel auf dem Teller, mit Pommes und gemischten Salat des deutschen Gastes liebstes Kind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 10:23:32 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das gönnen wir uns</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/das-goennen-wir-uns</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Golf von Korinth / Saronischer Golf - September / Oktober 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_7777.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwarzgraue Wolken am Himmel, der Wind peitschte dicke Regentropfen auf uns herab. Blitze, Donnergrollen, das volle Programm. Dann, ganz plötzliche Ruhe, Windstille, Entspannung. Jetzt nicht zu früh freuen. Wie von Geisterhand gelenkt drehte der Wind um 180 Grad und peitsche erbarmungslos aus entgegengesetzter Richtung Wassermassen vor sich her. Diesmal waren tischtennisballgroße Hagelkugeln mit im Gepäck. Trafen sie die Meeresoberfläche, dann hüpften sie wie Flummis in die Höhe. Trafen sie die Plastikscheiben unserer Sprayhood, schossen sie dort Löcher hinein. Notdürftig verklebt verlängert sich die Reparaturliste um den nächsten Punkt. Unser Anker hat diesen Stresstest mit bravour bestanden, in dem er unserer lei lei ein stabiles Zentrum für eine Menge Kreisfahrten sicherte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Tage zuvor ankerten wir vor Galaxidi. Wir trafen dort erneut unsere Nachbarn von Trizionia und verabredeten uns für einen gemeinsamen Ausflug nach Delphi. Mit dem Mietwagen ist diese historische Stätte bequem zu erreichen. Die Bootsnachbarn kommen aus dem Dorf Elend im Harz. Sie haben dort den ehemaligen Kindergarten zu ihrem Wohnhaus umfunktioniert. "Wir kommen aus dem Kindergarten im Elend", berichteten sie uns schmunzelnd.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück zum Ausflug nach Delphi. Am Steilhang gelegen, umgeben von hohen Bergen, mit Blick in tiefe, bewaldete Täler und Schluchten hat man für griechische Götter und allen anderen, die sonst noch hier waren, sind und sein werden, ein spektakuläres Panorama ausgewählt. Die Geschichte mit dem Orakel und den Göttern kann ich mir einfach nicht merken. Überhaupt sind die griechischen Gottheiten, mit all ihren Verstrickungen, ein Buch mit sieben Siegeln für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber Stopp! - Vielleicht könnte man einen Gott des Zorns noch einmal aktivieren. Der sollte dann jedes Städtchen, jedes Dörfchen, jeden Strand und jede Bucht unter die Lupe nehmen. Findet er dort herumliegenden Müll, ungepflegte Ecken und vor sich hin gammelnde Bausünden, fixiert er eine unablässig tropfende Regenwolke, gepaart mit unangenehm kühlem Wind, über diesem Gebiet. Das Ergebnis kann sich wohl jeder vor Augen führen, wenn kein Tourist mehr Interesse an diesem Ort zeigt. Eine zusätzliche Schlussfolgerung drängt sich allerdings auch auf. Das Wetter würde also zahlungskräftige Besucher abhalten. Über Müll und Bausünden sieht er scheinbar hinweg. Hauptsache die Sonne scheint.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Reise führte uns weiter in den Golf von Korinth hinein, denn wir hatten beschlossen: Das gönnen wir uns, die Passage durch die Straße von Korinth.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Verhältnis zur Länge ist es die teuerste der Welt. 6 km lang, 25 m breit und die höchsten Felswände ragen bis zu 80 m in die Höhe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war uns die Sache wert. Schwups ist man im Saronischen Golf. Athen ist quasi vor der Haustür. Einige Seemeilen weiter taucht man ein, ins Charterrevier dieser Metropole. Wir besuchten Orte,  die wir aus unserer eigenen Charterzeit kennen. Wir freuten uns auf das Wiedersehen oder erschraken, wenn wir erst nach Stunden beim Landgang feststellten, dass wir dort schon ein oder mehrmals waren. War der Groschen erst einmal gefallen, waren alle Erlebnisse wieder präsent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: In Poros wollte ich eine SIM-Karte fürs Internet kaufen. Die Verkäuferin brachte mich an den Rand der Verzweiflung, weil sie ständig nach dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passwort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            fragte. Nach drei Anläufen, Wolle schicke mit Fotos von allen Zahlen- und Buchstabenkombinationen die irgendwie in Frage kommen könnten, stellte sich heraus: Die Dame wollte einfach nur meinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passport
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Irgendwie schaffe ich es am Ende doch. Das macht Mut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 14 Oct 2023 08:09:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Globale Herausforderungen leicht gemeistert - Tipps von Seglern an den Rest der Welt</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/globale-herausforderungen-leicht-gemeistert</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ionisches Meer - September 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_7660.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es herrscht Ressourcenknappheit in Punkto Energie und Wasser. Die Wertschätzung steigt enorm mit dem Bewusstsein seiner Endlichkeit (sollte zumindest).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Permanente Kontrolle von Allem was, ohne Funktion, ein Risiko fürs Leben und Überleben wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vorausschauende Planungen, unter Berücksichtigung der äußeren, schwer bis gar nicht zu beeinflussenden, Gegebenheiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausreichender Puffer im Finanzhaushalt, denn es kommt in aller Regel teurer als vermutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nahrungsmittelvorräte sollten nur in dem Maße, in Anbetracht von Haltbarkeit, Lagerung und Menge, vorhanden sein, so dass Abfall und Müll auf ein Mindestmaß reduziert werden. Kleidung wird gewaschen, wenn sie schmutzig ist, entsorgt, wenn sie ihre Funktion nicht mehr erfüllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fairer und achtsamer Umgang miteinander gestalten das Zusammenleben angenehm. Dies betrifft die vertraute Mannschaft an Bord, sowie alles Fremde an Land.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommunikationsbereitschaft - sollten die Emotionen doch einmal für eine Schieflage gesorgt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wird eine Situation brenzlig bis gefährlich, hilft es, wenn nur eine Person die Entscheidungen trifft. Zu langes Abwägen, mit Berücksichtigung aller Interessen, verschlechtert die Umstände, im schlimmsten Fall bis zu Katastrophe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spaß und Freude durch ein Leben in und mit der Natur. Interessante und lustige Begegnungen mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden, wobei der Austausch von Erfahrungen und Tipps immer bereichert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine grobe Auflistung beschreibt das Leben auf einem Segelboot. Unser Leben auf der lei lei. Es funktioniert gut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die globalen Aufgaben in Politik und Wirtschaft im großen Weltgefüge zeigen glasklar eine Parallelwelt zu unserer kleinen, finde ich. Es braucht ein Segelboot größeren Ausmaßes. Ist das gefunden, heißt es für alle Machthaber dieser Welt: "Wellcome on board!" Ein Jahr lang ohne Personal. Jeder zahlt das Gleiche in die Bordkasse. Über den Kassenwart sowie den Bestimmer bei Gefahr entscheidet das Los. Ein Restrisiko bleibt immer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Valentin und seiner Freundin Sandra sind wir am 1. September in die zweite Runde unserer Reise 2023 gestartet. In Messolonghi hat unsere lei lei, brav und unversehrt, auf unsere Ankunft gewartet. Ausgestattet mit neuer Ankerwinsch und gewarteter Maschine mussten wir noch bunkern und Reinigungsarbeiten durchführen. Dann ging es los ins Ionische Meer. Segelneuling Sandra durfte sich zunächst ein wenig eingewöhnen. Wir schipperten in kurzen Etappen. Das Wetter war in der ersten Woche nicht sehr sonnig, dafür ließ das ein und andere Wölkchen etwas Wasser ab. Die zweite Woche eignete sich perfekt zum Baden und Sonnen. Der Wind hätte unsere Segel durchaus mehr fordern können. Das Zusammenleben auf engem Raum hat dafür gesorgt, dass wir uns von allen Seiten beschnuppern durften und mussten. Mal Channel No. 5, mal wie das ungespülte Geschirr von gestern. Das gehört dazu, ist wichtig und richtig.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Valentin durfte seine Schwindelfreiheit unter Beweis stellen, als wir ihn im Klettergeschirr in die Höhen unseres Mastes zogen, wo kleine Wartungs,- und Reinigungsarbeiten zu erledigen waren. Seine Fähigkeiten, in Punkto Tauchen im Hafenbecken, erwiesen sich ebenfalls als großer Erfolg. Ohne Sauerstoffgerät befreite er unseren Beibootanker aus einer Mooringleine in einer Tiefe von 1,8 Metern. Ich sage "Dankeschön", denn beide Aufgaben hätte ich ungern erledigt.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kinder sind wieder zu Hause. Wolle und ich haben uns auf den Weg in den Golf von Korinth gemacht. Eine stürmische Angelegenheit war es, als wir die Rion Brücke unterquerten, das Eingangstor in den Golf. Das Örtchen Nafpaxos wirkt von außen wie aus dem Bilderbuch. Leider schiebt sich eine, nicht endende, Autokolonne in zwei Richtungen durch die, von Touristentavernen überfrachtete, kleine Stadt. Die imposante Burganlage wäre zu besichtigen gewesen, wenn der Ruhetag nicht auf einen Dienstag gelegt worden wäre. Der Aufstieg und die Aussicht haben sich trotzdem rentiert. Das Inselchen Trizonia ist autofrei und gemütlich. Wir blieben gleich drei Nächte.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wolfgang hockt gerade mit der Lampe auf der Stirn im Motorraum. Nachdem er ein Kabel neu zusammengelötet hat, haben wir wieder Beleuchtung in der Garage. "Es gibt immer was zu tun", sagt er schwitzend, ölverschmiert, ungekämmt und durstig. Ich glaube das braucht er. Er sieht zufrieden aus.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn die Verwandlung unseres Bootes, von der Werkstatt zum Wohnzimmer vollzogen ist, hübschen wir uns auf und nehmen mit unseren Nachbarn aus Erding einen Aperitif.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 24 Sep 2023 08:38:09 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gewälzt wird im Sand während friedlicher Zeiten</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Griechenland im Juli 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E7267.JPG"/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hitze ist unerträglich. Zwischen 11:00 und 19:00 Uhr überlegen wir uns genau was wir tun oder besser nicht. Heute bin ich schon zweimal mit dem Fahrrad in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Der Fahrtwind kühlt so schön und in den Geschäften laufen die Klimaanlagen. Da drehe ich gerne mal die ein oder andere Runde zusätzlich um den Verkaufsständer. Ein Fischer hat mir heute morgen, während er mir zwei Fische fürs Abendessen ausnahm, mit drei Wörtern auf Englisch, der Rest war Griechisch, untermauert von viel Gestig und Mimik, klargemacht, dass er das mit der Hitze auch schrecklich findet. Die Menschen seien selbst Schuld, begreifen es einfach nicht. In 50 Jahren wird nichts mehr so sein wie jetzt, war seine düstere Prognose. Dann verpackte er die Fische in zwei Plastiktüten. Die sind in Griechenland noch voll im Trend. Ohne Mehrkosten für den Kunden wandert die Ware selbstverständlich in die Tüte. Beim Fischmann will ich ein Auge zudrücken. Ungern hätte ich dankend abgelehnt und den Einkauf unverpackt in meine Tasche gestopft.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir liegen in der überschaubar kleinen Marina der Stadt Messolonghi, im Golf von Patras. Von See kommend mussten wir die schmale Fahrrinne durch das Lagunengebiet nutzen, um an deren Ende, die Marina zu erreichen. Links und rechts von der Rinne wird es flach. So flach, dass kleine, hölzerne Pfahlhäuser zu beiden Seiten fremd anmuten. Einige werden von Fischern genutzt, andere können gemietet werden. Der Gast darf sich ein wenig wie in Asien fühlen. In diese Gegend verschlägt es selten ausländische Touristen. Der Flughafen Preveza ist recht weit entfernt, Patras wird nur selten angeflogen. Charterbasen gibt es keine. Ob von griechischen Urlauben oder Einheimischen, so genau kann ich das nicht unterscheidend, sind die Restaurants am Abend sehr gut besucht. Zu meinem Leidwesen bleiben die angebotenen Speisen und die Art der Zubereitung von beeindruckender Einfallslosigkeit. Wenn man, wie ich, gerne auf Fleisch verzichtet und auch nicht der Freund von Octopus &amp;amp; Co. ist, haben sich die Auswahlmöglichkeiten schnell auf ein Minimum reduziert. Am mangelnden Angebot guter Zutaten kann es nicht liegen. Der Hauswein kann passabel sein, muss aber nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den vergangenen 4 Wochen sahen wir uns den Küstenstreifen der westlichen Peloponnes genauer an. Am südlichsten Stopp, dem Örtchen Methoni, beeindruckt eine wirklich gut erhaltene und große Festungsanlagen. Eine perfekte Kulisse für den kleinen Ort und für die Segler vor Anker. Eine große Bucht zuvor, mit dem Namen Naravinou und dem Städtchen Pylos, darf man sich ruhig merken, falls man in der nächsten Gesprächsrunde mit historischem Wissen punkten möchte. Hier wurde Griechenland am 20. Oktober 1827 unabhängig. Wenn die Schlagworte Londoner Vertrag, Russland, Großbritannien und Frankreich fallen wird Verblüffung und Hochachtung nicht lange auf sich warten lassen. Eine heftige Seeschlacht tobte gegen Türken und Ägypter. Die  vielen Kämpfenden, die diese Aktion nicht unbeschadet überstanden haben und noch im schlammigen Grund der Bucht eingelagert sein werden, lassen ein mulmiges Gefühl in mir aufsteigen, wenn sich unser Anker im Morast eines Friedhofs eingräbt.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos Anker. Schon vor geraumer Zeit hatte ich den Verdacht, dass unsere Winsch beim Aufholen des Ankers zunehmend schwächelt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Laut Hersteller funktioniert das Ding ein Bootsleben lang. Also musste wohl der schwere, tonartige Schlamm Schuld sein. Kiloschwer klebte er am Anker fest. Die Winsch brauchte viel Kraft und das Entfernen war eine Herausforderung. Aber der Schlamm war es nicht. Auf der Insel Zakynthos war endgültig Schluss. Einmal noch elektrisch runter, keinmal mehr rauf. Wolfgangs Einfallsreichtum in Punkto Technik und vorhandenen Gerätschaften war gefordert. Es hat natürlich funktioniert. Er ist wieder an Deck, der Anker. Ein großes Lob an den Tüftler! Zwei Bojenfelder später, sie sind hier selten zu finden, legten wir, eine Woche früher als geplant, in Messolonghi an. Die neue Winsch ist bereits auf dem Weg nach Griechenland. Ein Mechaniker wird sie einbauen, während wir zur Abkühlung für 4 Wochen den griechischen Brutkasten verlassen und uns am prasselnden deutschen Regen nicht satthören werden.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn alles gut geht darf ab dem ersten September wieder fleißig geankert werden. Wir starten mit Valentin und Sandra den zweiten Teil unserer diesjährigen Reise.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: Ich vergaß zu erwähnen, dass wir Olympia besucht haben. Die antike Spielstätte wird in den Sommermonaten fast täglich von hunderten Interessierten besucht. Kreuzfahrtschiffe sorgen für permanenten Nachschub. Die olympischen Spiele haben ihren Reiz und ihre Daseinsberechtigung bis heute. Das ist großartig. Die sportlichen Disziplinen sind in ihrer Zahl viel mehr als damals. Ein antiker Wettkampf hat sich mir besonders eingeprägt, nämlich: Wälzen im Sand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es herrschte übrigens, während der Austragung der Spiele, Waffenruhe. Dieses Thema werde 2024 mal genauer unter die Lupe nehmen.
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      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 10:51:29 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title>Facetten einer Reise</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Griechenland, ionisches Meer Juni - Juli 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_7137.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser neues Code 0 ist dunkelgrau. Wenn sich die 140 m² des leichten Materials am seitlichen Bug blähen, stimmt der Kurs und die Fahrt geht voran. Genau dreimal kamen wir in den Genuss, dann rutschte das Segel vom Masttopp ein Stück nach unten. Rechtszeitig konnten wir es bergen und inspizieren. Da gibt es die Torsionsleine, mit der das Segel zwischen Schiffdeck und Masttopp fest gespannt wird und um die sich das Segeltuch beim Aufrollen wickelt. Am oberen Ende bildet diese Leine eine Öse, die durch eine fest verpresste Manschette äußerste Stabilität bekommt. Vielleicht hatte die zuständige Fachkraft der Segelmacherwerstatt nicht genügend power oder einfach einen schlechten Moment. Wir werden es nicht erfahren. Fakt war: Die Verpressung hat nicht gehalten, was sie soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Elvstroem (Selgemacher) hat eine Niederlassung in der griechischen Hafenstadt Preveza, für uns schnell erreichbar. Ganze viereinhalb Wochen hat es gedauert, bis das passende Ersatzteil, was in Norddeutschland nicht am Lager vorrätig war, aus Dänemark seinen Weg nach Preveza fand. Nach ihrem Eintreffen standen alle Gewehr bei Fuß und lieferten gute Arbeit ab. Jetzt hat die Konstruktion wieder ordentlich Spannung. Wir sind  glücklich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgrund der nicht geplanten Verzögerung, lernten wir die Region gut kennen. Auch nicht verkehrt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos Region: Drei große Marinas mit Charterstützpunkten sind hier im Abstand von wenigen Seemeilen ansässig. Korfu, Preveza und Lefkas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Egal aus welcher Marina man kommt, auf der Durchreise ist, ob man chartert oder das Schiffchen sein Eigen nennt, der Hotspot des Reviers ist eine Bucht im Norden der Insel Paxos: Lakka. Hier müssen Boot und Besatzung mindestens einmal den Anker im Sand verbuddelt haben. Gut geschützt, türkisfarbenes Wasser, kleiner Ort mit netten Plätzen, Restaurants mit rührigen Wirten, Boutiquen mit Sommerfähnchen und allerlei Accessoires, die Frau  für die Urlaubstage unbedingt braucht. Das macht glücklich, hebt die Laune, steigert das Wohlbefinden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab dem späten Mittag sieht man die weißen Bootsrümpfe sternförmig, wie ferngesteuert, auf den place-to-be zuhalten. Gerne dürfen die Segel verstaut bleiben, wenn der Motor die Reisezeit verkürzt. Wer zuerst kommt ankert noch stressfrei. Als wir Ende Juni dort waren zählte ich die stattliche Zahl von 70 Masten. Die Hauptsaison hatte noch nicht begonnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Louis und Nikola waren zu der Zeit für eine Woche an Bord. Der Flughafen von Preveza befindet sich an einer Meerenge. Durch diese Passage gelangt man in den Ambrakischen Golf. Ein ruhiges, landschaftlich reizvolles, kleines Segelrevier. Fisch-, delfin- und schildkrötenreich, mollig warmes Badewasser. In Vonitsa fingen wir die Kinder ein, verbrachten den ersten Tag und die Nacht in einer benachbarten Bucht. Hier gibt es einen Strand, eine Strandbar und einen Barkeeper, der sich den Luxus leistet gleichzeitig DJ zu sein. Er fing täglich die Vibrationes (Schwingungen) ein, welche die Strandgäste so aussandten und stimmte seine Musikauswahl dementsprechend ab. In Badehose, mit zotteligem Haar und einer zu kleinen Schildkappe auf dem Kopf steht er hinter seinem Mischpult und beschallt die ganze Bucht mit Musik, die uns gefällt. Freundschaftliche shake-hands und Begrüßungen á la best friends, spätestens nach dem zweiten Besuch, sorgten für einen amüsanten Aufenthalt. Gerne wieder! Um 20:00 Uhr war Ruhe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotz aller Professionalität, in Bezug auf medizinische Versorgung und Hilfe, kamen Louis und Nikola krank an Bord. Besonders der Junge litt fiebrig unter Problemen bezüglich der Nase. Das ganze begleitet von Hustenattacken. Sie schleppen alle ihre Viren wieder mit ins Heimatland, ließen keine zum Andenken bei uns. Wir befürchteten Schlimmes, es blieb aus. Die Aktivitäten der Woche dümpelten auf niedrigem Niveau. Eine Partie Boules am abendlichen Sandstrand war da schon ein Ausreißer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: Ich freue mich besonders, das wir in diesem Jahr schon einige gleichgesinnte Segler kennengelernt haben. Gesellige Abende, bis in den frühen Morgen, haben für interessante Unterhaltung und Spaß gesorgt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>Wann die Gedanken fliegen können</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Griechenland im Juli 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vorwindkurs, Windwinkel 50 Grad, 8 KN Windgeschwindigkeit, 6 KN Fahrt, 22 Grad Lufttemperatur und Sonnenschein ist wie Skifahren bei Minus 5 Grad Außentemperatur, Neuschnee, mittelschwere, leere Piste und strahlend blauem Himmel. Wer weder segelt noch Ski fährt, kann jetzt nicht mitfühlen, könnte aber auf die Idee kommen, das Eine oder Andere zu versuchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich unter oben genannten Bedingungen auf Deck sitze, mir der Wind um die Nase weht, kann ich meine Gedanken fliegen lassen. Heute kam mir das aktuelle Thema des Sterbens unserer großen Kaufhäuser in den Sinn. Ich schätze mich glücklich, die Hochphase dieser Konsumgütertempel miterlebt haben zu dürfen. Nicht unbedingt die großen Kaufhausketten, sondern Kaufhäuser aus privater Hand sind in meiner Erinnerung präsent. In der Innenstadt von Bochum stand das mächtige, in klassischem Stil erbaute Kaufhaus "Kortum". Im Inneren ermöglichte eine imposante Holztreppe das Erreichen des nächsten Stockwerks. Zusätzlich gab es den Fahrstuhl. Der potentielle Kunde durfte keine Knöpfe und Hebel eigenständig betätigen, um diesen in Gang zu bringen. Ein fest angestellter Herr in Uniform mit Kappe, war für seine Bedienung zuständig. Zusätzlich gab er bekannt, wann sich die Tür schließt, welches Stockwerk das nächste Ziel ist und was dort zu erwerben wäre. Zum Beispiel: "Zweiter Stock, Damenoberbekleidung, Kurzwaren, Handarbeit." Ding Dong ertönte. "Tür öffnet. Bitte aussteigen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein rechteckiges Atrium befand sich in der Mitte des Gebäudes, um das sich die Verkaufsflächen wanden. Von der Brüstung aus konnte man in die Tiefe blicken oder hinauf in die kunstvoll gestaltete Dachkuppel. In der obersten Etage war die Lebensmittelabteilung, sowie eine Imbisstheke. Ich erinnere mich an Bockwurst oder Gulaschsuppe mit Brötchen, die man an Stehtischen verspeiste. Alles in Resopal, praktisch, hygienisch, zeitgemäß. Die Damen hinter der Theke in weißen Kitteln und Hauben praktisch, hygienisch, zeitgemäß. Mir hat es geschmeckt und gefallen, obwohl ich als Kind Mühe bei der Nahrungsaufnahme hatte. Das Kinn reichte geradeso über die Resopalplatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hatte Frau, trotz größter Achtsamkeit, eine Laufmasche in ihren Seidenstrümpfen, machte sie sich zu Anfang ihrer Einkäufe auf den Weg  zur Abteilung für Socken und Strümpfe. Aufgereiht an einem langen Tisch saßen dort die Kunststopferinnen, adrett, in ihren Arbeitskitteln. Sie nahmen die verloren gegangenen Maschen wieder auf. Die kostbare Beinbekleidung war, nach Erledigung aller anderen Einkäufe repariert. Dies selbstverständlich günstiger als ein Neukauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Kinderbekleidungsabteilung stand die heißgeliebte Bimbobox. Bekleidete Äffchen mit Instrumenten musizierten im Dschungel, nach einem Münzeinwurf, munter drauf los. Interpretationen sind erlaubt. Hätte man anstatt der Äffchen Eisbären auf einer Eisscholle dargestellt, wäre dies wohl weniger peinlich. Wir Kinder hätten bestimmt genauso viel Spaß gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute hat ein großer Elektronik- und Elektrofachmarkt das Gebäude in Beschlag genommen. Von aller inneren Pracht ist nichts mehr übrig. Da wird mir schon ein bisschen Weh um Herz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun ist erst einmal Schluss mit fliegenden Gedanken. Die nördlichste griechische Insel Othonoi ist in Sicht. Auch die kennen wir schon, wollten aber gerne hier, in der ruhigen Bucht mit glasklarem Wasser, die Ankunft bei den Hellenen feiern. Am Abend nahmen wir Platz bei unserem Lieblingswirt, der uns gleich zu Anfang traurig mitteilte: "An meine ersten Gäste kann ich mich nicht erinnern, meine letzten merke ich mir jetzt. Das seid ihr."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ob jetzt in seiner Küche und seinem Gastraum ein Elektrohändler Fuß fassen wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: Bei vier Restaurants auf einem kleinen Inselchen ist das wohl eine wirtschaftliche Selektion. Anstatt des Restaurants will er einen kleinen Supermarkt eröffnen. Das wäre dann schon der Zweite im Örtchen. Viel Glück!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 16:12:53 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Feier im kleinen Kreis</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/feier-im-kleinen-kreis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Italien Mai/Juni 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_0429.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser nächstes Etappenziel war Brindisi. Das kannten wir vom letzten Jahr. Es war wieder schön am Stadtkai längsseits festzumachen. Diesmal war es mir, Gott sei Dank, nicht möglich eine dicke Macke in den Lack der lei lei zu hämmern. Eine massive Kette verlief letztes Jahr, knapp über der Wasseroberfläche, an der Kaimauer entlang. Ich hatte die Fender nicht tief genug gehängt. Man hatte aufgerüstet. Schwarze Gummipuffer säumen nun den gesamten Anleger. Radiergummiähnlich wird deren Abrieb bei jeder Wellenbewegung, in den Bootsrumpf, oberhalb des Wasserpasses einmassiert. Besser als Macken! Danke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beseitigung der Spuren steht auf unserer To-Do-Liste (lästige Liste).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wolfgang hatte Geburtstag. Es gab für ihn einen saftigen Marmorkuchen. Mit aufgespießten Kerzchen verwandelte ich ihn zur grandiosen Geburtstagsüberraschung. Alles selbst gekauft im Euro-Spin-Supermarkt. Nachdem die Kerzen ausgepustet waren, stand für das Geburtstagskind ein Besuch beim Herrenfrisör an (war auch nötig). Zur feier des Tages durfte Wolfgang anschließend in einem China-Shop stöbern und sich Dinge aussuchen, die auf seiner Wunschliste standen. Ich spendierte Pinsel, Gummihandschuhe, Zahnpasta (für empfindliche Zähne), Deoroller und Boxershorts. Was für ein Fest!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tags darauf nutzten wir mal wieder eine italienische Bahnverbindung. Diesmal von Brindisi in die Provinzhauptstadt Lecce. Unglaublich viele reichverzierte Bauwerke aus Sandstein ließen in eine prächtige und wohlhabende Zeit eintauchen. Besucher, sehr viele heimatinteressierte Italiener, bekommen dort die Gelegenheit in gepflegtem und feinem Ambiente zu bummeln, filigrane Steinmetzkunst zu bestaunen und sich dem Charme einer längst vergangenen Zeit hinzugeben (perfekte und häufig genutzte Hochzeitskulisse).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter ging es Richtung Süden. Otranto ist die östlichste italienische Stadt. Unser Anker fand guten Halt in der Bucht davor. Wieder einmal eine historische Stadt, ähnlich wie wir sie bereits kennen. Auffällig sind mächtige Schutzmauern-, gräben und massive Wehrtürme. Natürlich war Otranto auch schon Jahrhunderten das erste "Land in Sicht!", wenn man östlicher oder südöstlicher Richtung über das Meer kam. Die, die kamen, wollten Landgewinn, Macht, erhofften Reichtümer oder wollten einfach ein neues Leben anfangen. Nicht selten lösten nämlich auch Naturphänomene Fluchtwellen aus. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen mit besseren Lebensbedingungen, versuchte man gewaltsam zu nehmen, bekam es oftmals auch, bis der Nächste kam und es nahm. Es ging also hoch her. Als Überfallener war man nicht bereit sich den fremden Sitten und Religionen der neuen Machthaber zu unterwerfen. Dieser war weder diskussions- noch kompromissbereit. Nach kurzem Prozess floss reichlich Blut. Diese Informationen habe ich aus einem Text zur Historie der Stadt Otranto. Außerdem bin ich beim Lesen der Frankfurter Rundschau auf das Thema aufmerksam geworden: Flüchtlingswellen in der Historie aufgrund von Naturkatastrophen (z.B. Vulkanausbrüche, mehrjährige Dürren oder anhaltende Fluten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich heute die Welt um mich herum betrachte stellt sich mir die Frage: Was hat sich in unserer gebildeten, globalen Welt geändert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen und ihr verantwortliches Zusammenleben jedenfalls nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 09:09:41 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vieste 17/59</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/vieste-1759</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Italien Mai 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_6995.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten einen Liegeplatz in der Marina von Vieste gebucht. Der schöne Alessandro und sein Vater verzurrten uns am Schwimmsteg. Alessandro ersparte mir die Aufgabe, die schwere, schlammige und mit Muschelbewuchs behaftete Mooringleine am Bug zu vertäuen. Die dreckige, braune Brühe spritzte über das Vordeck und das Tau hinterließ seine Spuren am Bootsrumpf. Hierfür heftet an unserem Navigationstisch die Liste der lästigen Aufgaben (To-Do-Liste), die zeitnah zu erledigen sind. Eine komplette Abarbeitung scheint schier unmöglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach genau 42 Sommern war es mir vergönnt das Reiseziel meiner Jugend aus heutiger Sicht zu betrachten. Die Erinnerung ist vage. Dennoch habe ich den Campingplatz gefunden und ich konnte mich genau an die Stelle erinnern, an der wir damals unser kleines Igluzelt aufgebaut hatten. Anstatt Zelte finden heute Campingmobile ihre Parzellen. Hierfür mussten die schattenspendenden Bäume Äste lassen oder auch gänzlich verschwinden. Ich glaube damals war es heimeliger. Die sanitären Einrichtungen sind mittlerweile komfortabler, erstaunlicherweise noch am selben Ort. Die Bambusmatten, die Männlein und Weiblein während der hygienischen Maßnahmen von einander trennte, wurde durch massiveres Baumaterial ersetzt. Ob immer noch nur kaltes Wasser aus den Brauseköpfen sprüht, habe ich nicht getestet. Der Campingplatz-Chef von einst befeuerte, unter seiner gastronomischen Überdachung, einen Holzkohlegrill. Weißes Brot, eingerieben mit Tomate, Knoblauch und Olivenöl war seine und auch unsere Spezialität. Der Mann hatte ein Herz oder auch Mitleid mit zwei jungen, blonden Frauen, aus einem fernen Land. Egal - wir wurden satt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stadt ist in ihren Außenbezirken gewachsen. Altstadt und Festungsmauern sind, nach wie vor, einen Besuch wert. Der zentrale Platz ist meiner Erinnerung nach ein Ort mit schattenspendenden Bäumen, Bänken auf denen die Einheimischen die Mittagshitze überdauerten und die Abendkühle genossen. Ringsherum einfache Wohnhäuser und Geschäfte. Heute ist er eine modern gepflasterte Fläche, aufgeräumt und für meinen Geschmack viel zu clean. Hätte man besser machen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum ich mich an Anblicke, die ich heute sehr reizvoll finde, überhaupt nicht mehr erinnere, ist mir ein Rätsel. Die Altstadtmauer, auf der man die gesamte Bucht von Vieste entlangflanieren kann, mit malerischen Ansichten, musste es vor 42 Jahren auch schon gegeben haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich hatte ich mit 17 Blicke für Anderes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 08:05:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Tito bis Scholz - und was dazwischen liegen kann</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/von-tito-bis-scholz-und-was-dazwischen-liegen-kann</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kroatien Mai 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/BXRS4575.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich vor Antritt unserer diesjährigen Reise gefragt wurde, wie die Törnplanung sei, hatte ich diese glasklar vor Augen. Zügig an der italienischen Adriaküste entlang. Wegen der spärlich vorhandenen, schützenden Ankerbuchten schnurstracks der griechischen Sonne entgegen. Ausgeschlossen habe ich eine Tour durch die kroatische Inselwelt. Nein, nicht schon wieder Kroatien!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun sitze ich hier, vier Wochen später, mit Block und Bleistift. lei lei schwappt angeleint an einer Ankerboje, der im Süden gelegenen Insel Lastovo, in Kroatien. Zunächst machte es Sinn San Giorgio in Richtung Istrien zu verlassen. Der Wind wehte prima, hätte uns nur niemals entlang Italiens Küste geschoben. Pläne kann oder muss man manchmal ändern. Wir kauften eine Vignette (Permit) für Kroatien und entrichteten unsere Kurtaxe. Ich hatte den Wunsch die Stadt Rab hierfür zu besuchen. Im Abstand von einigen Jahren kehrten wir immer mal wieder an den Ort des ersten gemeinsamen Urlaubs zurück. Damals Jugoslawien, unter kommunistischer Herrschaft. Ich fand es einst fremd und bedrohlich "Tito" in riesigen Lettern auf Felsen zu lesen. Josip Broz Tito war damals der Präsident der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Stünde heute auf Deutschlands Felswänden "Scholz" fänd ich es lustig. Mit dem kleinen Motorboot von Wolfgangs Eltern zischten wir in nahegelegene Buchten, badeten und brutzelten in der Sonne. Dies in einem, heute undenkbaren, Maße. Ozonloch, Hautkrebs und vorzeitiger optischer Alterungsprozess waren keine Themen, über die man sich Gedanken machte. Übernachtet wurde in einer kleinen privaten Pension mit Frühstück. Abends schlemmten wir ausgiebig Garnelen in Knoblauchöl beim benachbarten Wirt für, wie man so schön sagt, kleines Geld. Die Demokratie, die europäische Union und auch zuletzt die Einführung des Euro haben dafür gesorgt, dass größeres Geld erforderlich ist, will mit im heutigen Kroatien zu Gast sein. Aus dem Städtchen Rab ist übrigens einer der hübschesten Orte geworden, die ich Kroatien kenne. Vor allem in der ruhigen Vorsaison, wie in diesem Jahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser Freund Norbert war zur selben Zeit unterwegs, mit seinem fast nagelneuem Segler. Diverse, wechselnde Crews (Jungs ohne Altersbegrenzung) begleiteten ihn. Wir nutzen die Gelegenheit, machten den ein oder anderen Schlag gemeinsam und verbrachten gesellige Tagesausklänge in Konobas oder einer unserer Boote.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Norbert ist Innenarchitekt, sehr kreativ, hat Stil und Geschmack, genießt die Gaumenfreuden und die Geselligkeit. Ich kenne niemanden, der in den einfachsten und rustikalsten Buchtenkonobas jedesmal, wenn es um die Wahl eines Nachtisches geht überflüssigerweise fragt: "Haben Sie vielleicht ein Sorbet mit Zitroneneis und Prosecco?"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wurde aus Norbert - Sorbert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Gemeinschaft ließen sich eine Woche Dauerregen, Gewitter und Sturmböen besser ertragen. Auch die ältesten Einheimischen konnten sich nicht an solche Wassermasse erinnern, die so manche Stadt überflutete. Steigende Pegel sind für uns Segler keine Gefahr, wir schwimmen ja bereits. Wenn man allerdings feststellen muss, dass nicht alle Luken an Deck dicht sind, wir die Lage schon unangenehmer. Tücher und Schüsseln wurden so positioniert, dass möglichst viele Tropfen eingefangen werden konnten. Wir freuen uns auf ein neues Projekt! Die Natur saugte auf, grünte und blühte, was das Zeug hielt, in Erwartung auf einen, vielleicht wieder sehr heißen und trockenen, Sommer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Korcula, Makarska, das stille alte Bergdorf Lastovo und einige Wanderungen später sind wir kurz vor der Überfahrt nach Italien. Morgen früh um 4:00 Uhr werden wir die Segel setzen. 70 Seemeilen liegen vor uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vieste -  Italien - endlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Hoch über Makarska (1762m) im Biokovo Gebirge gibt es einen Skywalk. Ein gläserner Boden und eine ebensolche Brüstung ragen im Halbrund aus dem Bergmassiv. Grandiose Aussicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Schritt und das Kribbeln in meinen Fußsohlen beginnt, steigt den Körper hinauf und fliegt im Kopf auseinander. Ich verzichte gerne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 28 May 2023 16:19:08 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Startblog mit Rückblick</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deutschland  / Italien, Oktober bis Mai 2022 / 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_E0149.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sieben Monate sind vergangen. Wir haben es ausgiebig genossen, die Familie, insbesondere die Kinder zu umarmen und zu erleben. All ihre Entwicklungen und Veränderungen füllen unser Elternherz mit neuer Energie, immer wieder. Wir pflegten unseren Freundschaftskreis intensiv und kamen durchweg zu dem Ergebnis, dass man uns nicht von der Liste gestrichen hat. Ich danke euch!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings gab es auch eine unausweichliche Lebenserfahrung. Meine Mutter starb am 12. Dezember 2022. Ich war da. Es hat gepasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Marina Cantieri in San Giorgio di Nogaro liegt in Italien zwischen Triest und Venedig. Hier überwinterte unsere lei lei malerisch unter Pinien. Hätten wir vorher gewusst, was Piniennadeln und Taubenkot auf dem Bootsdeck anrichten, hätten wir vielleicht einen Hafen im betonierten Industriestil gewählt. Das Marinarestaurant "La Darsenga" sorgte nicht nur einmal für die Belohnung nach einem intensiven Arbeitstag an Bord. Köstlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir besuchten im Januar 2023 die Internationale Bootsausstellung in Düsseldorf. Vorab bestellten wir ein neues Segel, damit wir ordentlich Fahrt aufnehmen können, wenn der Wind mäßig und von hinten weht (Code 0). Unsere alten Segel schleppten wir nach Düsseldorf zur Übergabe für eine Revision. Die Wirtschaftlichkeitsanalyse des Segelmachers war vernichtend. Die Möglichkeiten der Segelmacherkunst kennt auch ihre Grenzen.  Neue machen Sinn. Das lohnt nicht mehr. Also: Bitte einmal das komplette Programm, Großsegel und Fock. Die wertvolle Takelage musste dann später auf  die lei lei gebracht werden. Vorab ist zu erwähnen, dass wir im Jahr zuvor unseren VW-Bus verkauft hatten. Übrigens mit enormer Wertsteigerung, was wohl eine Auswirkung der Coronapandemie war. In  Ausnahmesituationen kann scheinbar Unmögliches möglich werden. Wir suchten,  fanden und kauften in Leipzig ein, für unsere Bedürfnisse ideales und absolut nachhaltiges, Auto. Einen zwanzig Jahre alten Kleinwagen. Mercedes A Klasse, Rentnerfahrzeug, eisblaumetallic. Ein paar Blessuren des Autolebens gut verheilt, ohne nennenswerten Befund, rein optischer Natur. Dreimal San Giorgio - Kronberg. Einmal mit Umweg über Wien, liebe ehemalige Nachbarn besuchen. Einmal Heiligenhafen hin und her. Die Segelmacherei werkelt an deutscher Küste, wo sonst. Wir haben ihn lieb gewonnen, unser tapferes, kleines Großraumwunder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit dem 28. Mai 2023 schwimmt unsere Yacht wieder. Piniennadeln und Taubendreck sind vergessen. Die große Peilung ist Griechenland. Wir wollen dem Wind gehorchen, wann und wohin er uns in Richtung Süden weht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übrigens waren wir am Wochenende 30. April / 1. Mai mit dem Zug von San Giorgio nach Venedig gefahren. Kleiner Städtetrip mit Übernachtung. Warum mussten alle Menschen zu diesem Zeitpunkt auch dort sein? Mein Vater fragte mich später,  ob auf dem Markusplatz immer noch so viele Tauben seinen, wie vor 60 Jahren. Nein, sagte ich, wegen Übermenschung keine Chance.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 08 May 2023 10:39:30 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von Flotillen, Männercrews, fehlenden Friedhöfen und dem Ende einer Reise</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kroatien / Italien Oktober 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_5993-1-.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der kroatischen Inselwelt tauchen wir nun in ein Revier ein, welches kein Neuland, beziehungsweise Wasser, für uns ist. Von Rab bis Dubrovnik sind uns viele Inseln und Buchten bekannt. In den letzten Jahren hat man, an besonders beliebten Stellen, Bojenfelder geschaffen. Das freie Ankern ist dort verboten. Man ist also gezwungen eine Boje zu kaufen. Ich fühle mich dort ein wenig meiner Freiheit beraubt. Außerdem vertraue ich unserem Anker mehr, als einem Betonklotz, der vielleicht vor sich hinbröselt. Vielleicht ist das aber die sinnvollste Möglichkeit die Masse an Segelbooten platzsparend und sicher zu sortieren. Im Umkreis der Yachthäfen, an denen sich Vercharterer angesiedelt haben, verlassen jedes Wochenende, meist sonntags, Segelbootschwärme die Marinas, um am Freitag bis 17:00 Uhr im gleichen Schwarm zurückzukehren. Mehr oder weniger geübt und mutig werden Segel gesetzt oder auch lieber der Motor genutzt, für den Weg zur anvisierten Ankerbucht, Marina oder Bojenfeld. Sieht man einen Segler auffällig dekoriert mit Fahnen, handelt es sich um das Führungsboot einer Flottille. Es werden diesem weitere undekorierte folgen. Bei einer Flottille handelt es sich um betreutes Segeln. Tour, Liegeplätze und Restaurants werden vom Anbieter vorgebucht. Die Crew des Führungsbootes gibt Anweisungen, hilft beim Anlegen und sorgt, individuell der teilnehmenden Crews, für das gewünschte Unterhaltungsprogramm. Für einen großen Spaßfaktor, gerade bei den Jüngeren, sorgen Wettspiele auf dem Wasser. Zum Beispiel werden Gefechte in Dinghis ausgetragen. Als Waffe befeuert man den Gegner mit Wasserschießgewehren. Oder ein Ruderer mit verbundenen Augen wird verbal von einem Teamkollegen durch einen Pacour gelotst. Sämtliche Boote in der Nachbarschaft können sich selbstverständlich an diesem Schauspiel erfreuen. Ruhesuchende sollten den Liegeplatz wechseln. Gute Laune will gehört werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           September – der Monat der Männercrews. Sind die Sommerferien vorüber, die Familien wieder in heimischen Gefilden und die Flottillen wenig gebucht, werden sie gesichtet. Meistens sechs, manchmal auch acht echte Kerle haben sich vorgenommen eine Woche lang Wind und Wellen in optimaler, seglerischer Leistung zu beherrschen. Keine Frau an Bord bedeutet, dass auf Firlefanz und Eitelkeiten verzichtet werden kann. So kommt es dann auch, dass Mann sich rein optisch in absoluter Windeseile verändert. Die Kleidung ist praktisch, Bügelfalten lassen sich keine mehr erkennen, dafür leichte Schweißränder oder Kleckerflecken. Die Frisur sitzt genau so wie Fahrtwind und Kopfkissen am Styling gearbeitet haben. Den Rasierer hat Mann vorausschauend zu Hause gelassen und die Hygieneartikel aufs aller Nötigste beschränkt. Schließlich ist auf einem Segler wenig Platz. Der muss sinnvoll genutzt werden. Dosenbier, Wein, Hochprozentiges, Würste, Schinken, Käse und Schokolade brauchen Raum. Den krönenden Abschluss eines erfolgreichen Männersegeltages, ist der Besuch der urigen Taverne / Konoba. Da sitzen sie dann. Kurzbehoste Männerbeine, mit Behaarung und Formgebungen, wobei die Natur alle Facetten ihrer Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Bis auf das lange, schlanke, mäßig beharrte. Das kommt so gut wie nie vor. Die Füße stecken hornig, schlecht bis gar nicht pedikürt in Trekkingsandale oder Flip-Flop. Der Tisch ist zum Bersten gefüllt mit Leckereien, die die Konoba – Küche zu bieten hat. Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Die Stimmung ist super. Übrigens ist das Alter 55 Plus. Die Kinder sind groß, wertvolle Urlaubstage müssen nicht mehr für Familienurlaubsbedürfnisse ver(sch)wendet werden. Mann kann wieder mal alleine los. Wie wunderbar!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine für uns unbekannte Stadt war Makarska. Wir trafen uns dort mit Bekannten, die sich den Luxus einer wunderschönen, neuen Eigentumswohnung gegönnt haben. Direkt vor dem imposanten Biocovo Gebirge mit Blick aufs Meer und Inseln bleiben hier nur wenige Wünsche offen. Gut gemacht!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zügig passierten wir die kroatische Küste bis hinauf nach Istrien, dem Revier der Mega – Campingplätze, gerne auch FKK. Tausende Stellplätze mit einer Infrastruktur, die einer städtischen gleicht. – Nur Friedhöfe habe ich dort nicht entdeckt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In Umag klarierten wir aus und ließen uns vom raumen Südostwind direkt in die Laguna di Marano wehen. In der Mündung des Fiume Corno folgten wir, dem durch Dalben gekennzeichneten Weg in die Marina Cantieri di San Giorgio. Die freundliche und kompetente Frau Riedl managte, dass wir zunächst im Wasser festmachen konnten und später ausgekrant, einen guten Landliegeplatz bekamen. Das Werftpersonal sorgte für einen geschrubbten Bootsbauch und frostsicher präparierte Leitungen in den Innereien der lei lei.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           3320 Seemeilen und eine Reise, die ich nicht vergessen werde. Es war nicht immer alles toll. Es gab Hürden, was meine Fähigkeiten betraf und auch mein Seelenleben. Aber ich habe es geschafft das Ziel sicher, bereicherter, erfahrener und gesund zu erreichen. Ich bin stolz auf mich und meinen Wolle. Wir sind ein gutes Team, in jeder Hinsicht. Das hat diese Reise bewiesen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich fühle mich gut vorbereitet für einen neuen, spannenden Aufbruch zur Reise im Jahr 2023.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 08 Oct 2022 18:40:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Allseits vorbildblich</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/allseits-vorbildblich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Griechenland / Italien September 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_5351-1-.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich könnten wir uns jetzt auf die Zielgerade begeben. Kurs 320 Grad, 451 NM und wir wären dort, wo unsere Reise ihr Ende finden soll, im italienischen San Giorgio di Nogaro. Wäre da nicht die Sache mit dem Abkommen von Schengen. Kroatien ist zwar mittlerweile ein Mitglied der europäischen Union, aber noch kein Schengen-Beitrittsland. Es finden demnach Personen-Grenzkontrollen statt, an Land, wie auch auf dem Wasser. Verlässt man nun ein EU-Land, wie in unserem Fall Griechenland, muss man bei der Hafenbehörde und Polizei vorstellig werden und daraufhin unverzüglich ausreisen. In Kroatien angekommen erfolgt das gleiche Prozedere. Es gibt bestimmte Häfen (Port of entry), die hierfür anzusteuern sind. Beim Bootsfahrer ist Planung und Aktivität gefordert. Also, Fakt ist, das Gesetz verlangt es so. Ich erzähle das, weil wir uns korrekt verhalten und deshalb unsere Zielgerade verlassen. Die Inselhauptstadt Korfu wäre der nächstgelegene Port of entry. Wir müssten unsere Route um eine 180 Grad Wende anpassen, somit unsere Marschrichtung verlassen. Der Hafen von Brindisi wird anstatt dessen der Zollhafen unserer Wahl. So segelten wir erneut nach Italien. Wegen der Windverhältnisse kreuzten wir kurzzeitig in albanischen Gewässern. Sofort hatte uns die dortige Küstenwache im Visier und patroulierte uns eine Weile. Erst als wir eindeutig Richtung Italien abdrehten, blieb uns ein näheres Kennenlernen erspart. Wenn ich in Länder reise, in denen sich Sitte und Moralvorstellung von der mir bekannten unterscheiden, finde ich die dort gemachten Erfahrungen bereichernd. Verleiht man dort ansässigen Menschen ein wenig Staatsmacht, habe ich ein mulmiges Gefühl. Zum Abschied habe ich zaghaft gewunken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Großteil der Nacht durfte ich wieder schlafen. Während meiner Frühwache kämpfte ich mit hohen Wellen, kräftigem Wind und reichlich Schiffsverkehr. Erleichtert erlebe ich jedesmal das anbrechende Tageslicht. Brindisi hat einen sehr großen Frachthafen, Raffinerien und Kreuzfahrtterminals. Erstaunlich beschaulich und ruhig war unser Liegeplatz am Stadtkai und das auch noch für lau. Das Ausklarieren, so nennt man die Zollabwicklung, funktionierte sehr hilfsbereit, obwohl ich den Eindruck hatte, daß man von einer routinierten Vorgehensweise weit entfernt war. Ausgefüllt und abgestempelt ging es schnurstracks weiter Richtung Kroatien. Die hier angesteuerte "Zollbucht" auf der Insel Lastavo ist als verträumt zu beschreiben. Andrang war keiner. Der Hafenmeister füllte aus, stempelte ab und kassierte, ganz nach kroatischer Manier, Kurtaxe und Leuchtfeuergebühr. Die zuständige Polizistin musste erst herbeigerufen werden. Ich nehme an, dies ist nicht ihr Hauptjob. Kein Problem. So hatten wir Zeit für einen Cappucino im Zoll-Bucht-Cafe. In korrekter Berufsbekleidung erschien die freundliche Dame. Es dauerte bis der Computer auf Betriebstemperatur war und seinen Dienst aufnehmen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Das war es auch schon. Allseits vorbildlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich will natürlich noch erwähnen, dass wir dadurch 257 zusätzliche Meilen auf der Logge haben. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 01 Oct 2022 17:35:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vom Paradies bis zur Kloake</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/vom-paradies-bis-zur-kloake</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kalabrien - August 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_5456-cd8c4272.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Straße von Messina erreichten wir Kalabrien, die südlichste Provinz von Italiens Festland. Ich war gespannt auf Stiefelspitze, Sohle und Absatz. Geplant war, weiter an der Ostküste bis Vieste zu segeln und von dort aus rüber nach Kroatien. Aber so sollte es nicht kommen. Übrigens - Vieste ist ein Küstenstädtchen am Sporen von Italiens Stiefel. Hier verbrachte ich meinen ersten Urlaub ohne Eltern, dafür mit Freundin Trixi. Es war ein Back-Packer-Trip und das vor 40 Jahren. Ein Spediteur nahm uns im LKW mit, bis in die Nähe unseres Urlaubsortes. Zum Ziel sollte uns ein Zug weiterbefördern. Der fuhr aber nicht. Bei hereinbrechender Dämmerung stellten wir uns mit dem Daumen nach oben an die Dorfstraße. Ein netter Einheimischer gabelte uns auf, fuhr uns in seinem offenen Citroen DS Cabriolet bis zum gebuchten Campingplatz, half uns beim Aufbauen unserer Zelte und verabschiedete sich mit einem freundlichen "Arrivederci".- Wahrscheinlich glaube ich seither an das Gute im Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Einfahrt in die Straße von Messina erwischte uns eine kräftige Regendusche. Beim Studieren der Seekarte hatte wir schon festgestellt, dass auf unserer Route schützende Buchten und Häfen Mangelware sind. Zum ersten Verschnaufen hatte wir einen Liegeplatz in der "Marina di Porto Bolaro", südlich der Stadt Reggio, gebucht. Wir näherten uns mittels der Seekarte, konnten allerdings nichts erkennen, was einer Marina ähnelt. Wind und Wellen ließen auf nichts Gutes hoffen. Endlich winkte uns ein Marinero von Weitem heran. Wir fassten Mut. Trotz größter Skepsis legten wir an einem Holzsteg längsseits an. Helfende Hände und ausreichend Festmacher ließen unsere lei lei, in völlig ruhigem Wasser, entspannen. Wir blickten uns um: Wenige, kurze Holzstege, ein auf Pfählen errichtetes Restaurant, ein kleines Cafe, ein idyllischer Park mit Liegen, glasklares Wasser, naturdrappierte Felsen und badende Menschen. Wir lagen in Mitten eines Naturschwimmbeckens. Anstatt einer, gönnten wir uns zwei Nächte in diesem Paradies. Ein seltenes Zuckerl für mich war ein Einkaufszentrum, und das fußläufig. Endlich mal wieder bummeln und natürlich auch ein paar Schnäppchen jagen. Herrlich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Weiterreise wurde uns durch ständig aufkommende Gewitter erschwert. Von See aus betrachtet erweckte die Landschaft Lust aufs Erkunden. Besucht man eine Ortschaft, ist die Enttäuschung groß. Ärmliche, nicht fertiggebaute Häuser, umherliegender Müll und viele Touristen, die diesbezüglich wohl schmerzfrei sind. Genießen geht anders.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Erlebnis des Grauens war ein Bucht bei "Le Kastella". Ein Campingplatz, einige kleine Hotels und Appartementhäuser, das war es. Wir ankerten, waren aber auf Grund des hohen Quallenaufkommens nicht im Meer baden. Um Mitternacht hatte ich einen Traum zum Thema übelriechender Toiletten. Ich wachte mit der Feststellung auf, dass der Traum zwar vorüber war, der Gestank allerdings mitnichten. Die Beleuchtung des Wassers ließen das Grauen deutlich erkennen. Braune Fäkalströme wohin das Auge reichte. Unsere lei lei schwamm in einer Kloake. Anker auf und nichts wie weg.
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           Die Gewitter bissen sich fest. Ab dem italienischen Absatz hatten wir die Faxen dicke. Der herrschende Westwind war ein gutes Angebot. Wir griffen zu und setzen einige Stunden später, bei eingebrochener Dunkelheit, unseren Anker vor der griechischen Insel Othonoi. Endlich Ouzo, Feta, Moussaka und hübsche, klassische griechischen Stühle. Die kennt man doch - oder? Blau lackierte Holzstühlchen, eine sehr aufrechte Rückenlehne ohne Polster, geflochtene, leicht durchgesessene, kurze Sitzfläche. Egal wenn der Po und Schenkel irgendwann schmerzen. Hauptsache kein schweißiger Plastikstuhl. Übrigens - total im Trend sind ja outdoor Loungemöbel, auch in der Gastronomie. Also Sofas und Sessel für draußen. Sieht fein aus, keine Frage. Aber denkt doch mal selbst ...  Einen Plastikstuhl könnte man zumindest abwischen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 18:15:07 GMT</pubDate>
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      <title>Irgendwo auf der Flaniermeile</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           August 2022
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&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Schauen und Beobachten kommen meine Gedanken von Hölzchen auf Stöckchen. Manchmal habe ich die Befürchtung, dass sich die Menschen, an denen sich mein Blick festbeißt, von mir visuell belästigt fühlen. Bis jetzt hat noch keiner was  gesagt. Im Sommer 2022 fiel mir auf, dass die Tennissocke wieder ganz hoch auf der Rangliste der Styling-Accecoires steht. Während der letzten Jahre fand die Sneaker-Socke ihren Platz im Kleiderschrank und an den Füssen der Herren, Damen, Boys und Girls. Kein Schaft durfte zu erkennen sein, wie als wenn man barfuß im Schuh stecken würde. Bloß kein Rand des Schweißaufsaugers soll sichtbar sein. Jetzt, 2022, ist sie bei den Boys wieder da. Die Tennissocke à la Boris Becker. Langschaftig, so hoch gedehnt wie nur möglich. Bis zur halben Waden ist es perfekt. Dazu der Sportschuh, die Bermudas oder Sporthose, komplettiert mit schlichtem T-Shirt. Manchmal wird Mode peinlich, verschwindet, um kurze Zeit später völlig neu entdeckt zu werden. Der Zeitgeist treibt ganz schön Schabernack mit uns. Das zum Boy gehörende Girl glitzert im Hüftmützchen, auf ihren High-High-Heels, top geschminkt und aufgepushed wo möglich. Sie stöckelt neben diesem Boy der augenscheinlich vom Sporttraining kommen könnte.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Vor-Vorfahren hätten sich bestimmt fremdgeschämt (das gab es damals noch nicht als Begriff, aber bestimmt schon als Gefühl).  Oder todgelacht!
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 16:35:37 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Liparische Inseln - Vom schroffen Vulkangestein zur Kugel</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Jahren sah ich im Fernsehen einen Reisebericht über die Liparischen Inseln. Da hatte ich noch nie zuvor von gehört. Ich lernte, dass sich diese kleine Ansammlung von Vulkanzipfeln nordöstlich von Sizilien befinden. Einer dieser Zipfel, nämlich Stromboli, köchelt nach wie vor aktiv vor sich hin- und gelegentlich auch über. Eine sympathische Moderatorin besuchte einige dieser Inseln und packte kleine Besonderheiten, typisch und nur regional erhältlich, in einen roten Rucksack. An diesem konnte sich ein glücklicher Gewinner/In später erfreuen. Seither stand dieses Ziel auf meiner Reisewunschliste. Eine recht lange Etappe, nicht in direkter Ansteuerung, trieb uns am 12. August Richtung Süden. Wieder einmal hatte es gepasst, dass wir eine Vollmondnacht erwischten, wodurch die Nachtfahrten viel angenehmer werden. Zusätzlich bekam ich noch, während meiner Wache, ein Lichtspektakel der Extraklasse geboten. Das Schauspiel eines riesigen Gewitters über dem Meer baute sich in sicherem Abstand an der Backbordseite auf. Weiße Wolkenmassen, wie frisch aufgeschlagene Sahne, türmten sich über- und ineinander. Pausenloses Blitzen, ohne vernehmbaren Donner, sorgte für eine andauernde Illumination. Pfeilartig zischten gelegentlich Blitze senkrecht ins Meer. Ich liebe solche Spektakel!
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  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollten wir die Hauptinsel Lipari zuerst besuchen. Der Wind ließ uns aber vorab die Miniinsel "Filicudi" treffen. Steil, ursprünglich, wenig touristisch, authentisch. Der Ort wo die Wellen das Vulkangestein zu Kugeln formen. Danach statten wir der Insel Panarea einen Besuch ab. Eruptionen katapultierten einst ganz bezaubernde Inseln aus dem Meer. Einzelne Ortschaften und Städtchen sorgen dafür, dass Touristen ihre Urlaubsbleibe finden können. Ich habe noch keine Region erlebt, die so unfassbar viele Fährverbindungen hat. Die Heckwelle der Schnellfähre, die sich dröhnend, insektenähnlich, schwarz russend aus dem Meer erhebt ist noch nicht verebbt, da jagt auch schon das nächst Ungetüm heran. Hinzu kommen Ausflugsboote sowie Urlaubskapitäne auf Gummiyachten, die ihr Übriges zum permanenten, lästigen Wellengang beitragen. Es gibt wenige Buchten, wo wir uns als Segler verstecken können. Also rein ins Getümmel. Geprägt durch viele junge Italiener mit kleinem Budget und großer Lust auf Party. Mir war es oftmals zu schmuddelig. Zuviel schweißige nackte Haut auf Plastikstühlen. Damenpopos in jeder Größe, freigelegt durch die aktuelle Höschenform des Bikinis, wo das Stoffdreieck vorne erheblich größer ist als hinten, sorgen nicht immer für einen Augenschmaus.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bettet sich dann spät abends mein müdes Seglerhaupt aufs Kissen, kommt der DJ des Clubs am Strand zum Einsatz. Gut, ich weiß, schon immer hatte die ältere Generation nicht so das richtige Feeling für die Musik der Jüngeren. Wenn gegen drei Uhr früh der letzte dumpfe Beat verhallte war ich mittlerweile ausgesprochen aggressiv. Ich komme nicht umhin zu denken, dass soviel monotones Dauergestampfe auf Köpfe trifft, die ebenfalls von innen monoton gestampft sind. Ich bitte alle um Entschuldigung, denen ich damit Unrecht tue. Tolle Hits, die Jahrzehnte überdauerten, zu denen sich unsere jungen Körper einst ausgelassen auf der Tanzfläche verbogen haben. Diese Dauerbrenner werden elektronisch entstellt, bekommen einen anderen Takt und Interpreten, als Sänger möchte ich sie nicht bezeichnen, sprechen oder brüllen in andauernden Wiederholung das Selbe. Wir lagen vor einem Strand der Stadt Canneto auf Lipari. Die Standbar bot ihren Gästen ein musikalisches Nachmittagsprogramm. Laut aber erträglich. Um 19:30 Uhr herrschte Ruhe. Am nächsten Morgen wollten wir uns auf den Weg durch die Straße von Messina nach Kalabrien machen. Um 02:00 Uhr nachts kam irgendein Mensch auf die Idee die volle Leistung der Musikanlage für sich und seine Freunde bis zum Limit auszutesten. Ein Ende war nicht absehbar. Wir fühlten uns vertrieben. Wir lichteten den Anker und legten ab.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schade, dass die so schöne liparische Kulisse einen etwas bitteren Geschmack auf meiner Zunge hinterlässt. Die erwarteten Emotionen, die sich beim Fernsehbericht verheißungsvoll aufbauten, habe ich leider nicht gefunden. Genauso wenig wie die hübschen Dinge aus dem roten Rucksack.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 17:35:37 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Danke für euren Besuch</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sardinien / Korsika - Juli / August 2022
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_4977.JPG"/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigentlich ist mir die Zeit im nordsardischen Revier schon zu lang, aber weitere Familienmitglieder haben den Wunsch unsere lei lei hautnah zu erfahren. Die Monate Juli / August waren die gewünschten, wenn auch nicht die zu empfehlenden Monate. Zuerst empfingen wir Sohn Louis mit Freundin Nicola an Bord. Ursprünglich hatten wir als Treffpunkt den Hafen von Olbia ausgewählt, haben aber dann zufällig die bezaubernde, kleine Marina del Isola ausfindig gemacht und dort, glücklicherweise nach kurzer Verhandlung, einen Liegeplatz organisiert. Eine beschattete Bar inmitten eines saftig grünen Gartens, umgeben von rundgespülten Granitfelsen löste bei den Ankommenden schon das erst "Oh" und "Ah" aus. Wir freuten uns den Beiden, in den kommenden 12 Tagen, unsere bereits ausgeklügelte Tour zu bieten. Wind und Wellen haben jedoch ihre eigenen Gesetze. Spontan planten wir also um und entdeckten noch mehr in der Region.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben einen kleinen Holzkohlegrill an Bord. Den hatte ich in hinterster Ecke verstaut, da ich mir eine so aufwändige Art der Nahrungszubereitung an Bord nicht vorstellen konnte. Als die Kinder vom Grill erfuhren, war die Begeisterung hell auf. Flugs wurden Grillkohle, Anzünder, Grillgut und die Zutaten für einen Nudelsalat a`la Nicola beschafft. Am Abend war dann auch die passende Location gefunden. Ein kleiner, einsamer Sandstrand. Eine Klappkiste,  mit allem was man braucht, ins Dinghi und ab ging`s zum BBQ unterm korsischen Sternenhimmel. "Amazing!" Der Grill entpuppte sich an Highlight und wurde seitdem schon mehrmals an Bord verwendet (Cobb - Grill).
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kinder fanden Entspannung beim Segeln, Schwimmen, Dösen und vor allem beim Lesen. Sohn Louis verschlang die Bücher regelrecht. So lernt man,  als Mutter, neue Facetten seiner Brut kennen. Mit erblondetem Schopf und gebräunter Haut, beim Einen mehr, beim Anderen weniger, gingen harmonische Tag zu Ende. Nett war es!
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann hieß es Boot putzen, Wäsche waschen und Betten beziehen. Die Schwiegereltern kommen! Gleicher Empfang mit "Oh" und "Ah". Aufgrund unserer mittlerweile guten Ortskenntnisse brachten wir, so glaube ich, ein respektables Seniorenprogramm zustande. Aus Schwimm- und Kopfsprungwettbewerben wurde ein gemütliches Treiben im Wasser. Die kulinarischen Erlebnisse an Land wurden luxuriöser. Ich legte mich mit meiner Bordküche ordentlich ins Zeug. Eigentlich bin ich nicht die passionierte Köchin, aber Bordküche ist mein Ding. Selten sind alle Zutaten für ein erprobtes Gericht vorhanden. Also muss aus dem, was da ist, eine köstliche Mahlzeit entstehen. Beispiel:  1 großer Wrap in die Pfanne auf etwas Olivenöl.  Mischung aus  kleingehackter frischer Tomate, Mozzarella, Olivenöl, Pfeffer, Salz, darauf verteilen. Bei mittlerer Hitze warten, bis der Boden cross ist und der Käse zerläuft. Auf ein großes Brett gehoben und mit Rucola belegt, ein Genuss.  
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotz der zu heißen Jahreszeit genossen die Beiden eine Woche das enge Zusammenleben mit Sohn und Schwiegertochter auf der lei lei. Beladen mit vielen Eindrücken und frischem Erinnerungsstoff verließen sie das heiße Sardinien, um wenig später im heißen Deutschland zu landen. Mein Schwiegervater schlüpfte in seine hellen langen Hosen, steckte sein Füße in Socken und festes Schuhwerk. T-Shirt sowie Langarmhemd komplettierten sein Äußeres. Seine Worte: "Zurück in der Zivilisation." Seither begleitet mich die Frage: Wirken wir mittlerweile unzivilisiert? Na ja, vielleicht ist etwas dran. Betrachtet man Wolles Haarpracht, an die ein Hairstylist zuletzt vor Wochen Hand angelegt hat. Es gibt Tage  an denen ich vergesse mir die Haare zu kämmen und ganz im Geheimen verraten, ist auch schon einmal das Zähneputzen auf der Strecke geblieben. Ständiges Laufen ohne Schuhe halten die Füße in permanenter Fußpflegebedürftigkeit.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch eine Anmerkung: Mein Schwiegervater und Flip Flop`s  - zwei Welten treffen aufeinander. In einem Supermarkt habe ich ihm ein Paar gekauft, da seine Leinenschuhe, in intensiver Berührung mit Salzwasser, eine unpassende Kombination sind. Allein der Anblick der weltweit und millionenfach getragenen Gummilatsche verursacht Blasen zwischen seinen Zehen. Er stellte sie also bei Seite mit der Bemerkung: Da muss ich mich erst dran gewöhnen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage allen "Danke", die uns an Bord besucht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>Süsses Leben mit salzigen Preisen</title>
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  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Costa Smeralda und Korsika - Juli / August 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sommerferien in Europa lassen die Costa Smeralda zum Tummelplatz werden. Ruhige, von der Schöpfung besonders gesegnete, Buchten leiden an Verstopfung. Gesellen sich zu Freude für das Auge der Genuss für den Gaumen, ist die Einsamkeit perdu. Für jeden Geldbeutel und jede Passion, sich auf dem Meer von A nach B zu bewegen, gibt es das passende Vehikel zu sehen. Je größer die Bucht mit türkisschillerndem Wasser desto größer die Motoryachten, desto teurer die Restaurants. Außerdem ist  jetzt Saison. Da nimmt der Sarde was geht. Der Korse ist ähnlich geschäftstüchtig. Für eine getrüffelte Pizza im Luxusambiente sind 75,-- € fällig, um ein Beispiel zu nennen. Es ist in diesem Schlemmertempel sogar möglich, sich einen erlesenen Schaumwein für 18.000,-- € servieren zu lassen. - Prösterchen - ! Lobend muss ich allerdings erwähnen, dass sie schon kochen können, die Sarden und Korsen. Hier zeigt sich, dass Franzosen, wie auch Italiener, der Nahrungsaufnahme einen Stellenwert zukommen lassen, der, verallgemeinert gesprochen,  dem Deutschen nicht unbedingt in die Wiege gelegt worden ist. Satt werden ist nicht das erklärte Ziel. Der Tagesausklang wird mit allen Sinnen gelebt und erlebt. Spät am Abend, auf keinen Fall vor 20:30 Uhr, also bereits nach der Tagesschau, genießt man, möglichst in geselliger Runde, die Kühle nach dem heißen Hochsommertag. Diesen überdauerte man auf der Luxusyacht in angenehm klimatisierten Räumen, ermöglicht durch das konstante Verbrennen von Kraftstoff. Unterteilt in Vor-, Zwischen-, Hauptgang, folgen Dessert, eingerahmt vom Aperitif, Digestif und einem starken, gepressten Kaffee. Hochwertige Produkte, raffiniert zubereitet und kreativ arrangiert, sind tatsächlich gelegentlich ihr Geld wert. Selbstverständlich ist eine Reduktion der Speisfolge erlaubt, was, wie in unserem Fall, dem kleinen Seglermagen und Geldbeutel besser bekommt.
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      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Monströse Motoryachten auf denen, bis auf das Personal, niemand zu sehen ist, strahlen eine gepflegte Langeweile aus. Um das Schiff treiben die schwimmende Yogaplattform und Jetskis. Unterwasserscooter sowie die Wasserskiausrüstung liegen parat. Arrangements von Lounge-, Liege- und Sitzgelegenheiten vereinsamen an beschatteten oder sonnigen Orten, freuen sich auf die täglich pflegende Hand der schönen Hostess. Also alles nach dem Motto: "Man könnte, wenn man wollte." Meine neugierigen Fragen heißen: Wer wohnt da, was machen die und warum? Abends steigen sie ins Beiboot und lassen sich von Crewmitgliedern zu Trüffelpizza und Schaumwein bringen.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die andere Gruppe der Revierbelagerer ist weitaus größer, beansprucht aber pro Kopf nur einen Bruchteil an Fläche. Hunderte, wenn nicht tausende Klein- und Kleinstboote, aus Gummi oder Plastik, beladen mit Kind und Kegel, brausen in die flachsten Ecken sämtlicher Buchten. Hierbei verursachen sie einen solchen Wellengang, dass unsereiner Zerbrechliches sicher platzieren sollte. Wer hat Jetskis erfunden? Ein bis zwei coole Typen/innen hocken, wie Äffchen, auf dröhnenden Wassermotorrädern und knallen, im dazu passenden Affenzahn, von Welle zu Welle. Dies meist in Horden. Schwimmend Bahnen zu ziehen könnte das Leben kosten. Charter- sowie Eignerboote mit und ohne Segel, geben ihr Bestes, um den Eindruck zu erwecken, dass es auf der Welt kein schöneres Revier geben kann. Fünf mal A - Costa Smeralda - süsses Leben mit salzigen Preisen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Temperaturen im Juli / August machen mich träge. Ausgedehnte Wanderungen sind gestrichen. Ein Hauch von Langeweile macht sich breit. Die Suche nach dem luftigen Schattenplatz, um den Tag als Leseratte zu verbringen, werden durch Segeletappen unterbrochen.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine historisch sehenswerte Stadt ist Bonifacio im Süden Korsikas. Errichtet, auf einem bis über das Meer hinausragenden Fels lässt vermuten, dass hier ansässige Generationen in größter Angst vor feindlichen Angriffen gelebt haben müssen. Eine zusätzliche Festungsmauer bot größtmöglichen Schutz. Heute schieben sich Touristenströme durch die Gassen. Im imposanten Naturhafen sind Boote und Yachten dicht an dicht fest vertäut. Angst muss man wohl nur noch um sein Erspartes haben. Es kommt auf jeden Fall abhanden, meist freiwillig.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Besonderheit sind die runden Granitfelsen auf Sardinien, die mich an unsere Reise auf die Seychellen erinnern. An der nördlichsten sardischen Spitze, Capo Testa, kann man eine große Anhäufung, der über jahrmillionen glatt und rund geschliffenen Riesen, durchwandern.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein schönes Segelrevier mit beeindruckender Landschaft. Die Kombination von Normalnull mit dem Blick auf den knapp Dreitausender von Korsika können meinen Blick stundenlang fesseln.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 31 Jul 2022 10:38:15 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Erinnerungen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Menorca nach Sardinien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/abc57271/dms3rep/multi/IMG_4800-1-.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,Nach ein paar Buchtentagen und einer Bustour zur Inselhauptstadt -  Ciutadella - verließen wir die reizvolle, behütete Insel Menorca in Richtung bella Italia. Die Windvorhersage für die bevorstehenden 200 Seemeilen waren passabel. In maximal 48 Stunden sollten wir sie geschafft haben. Während der folgenden Überfahrt lernten wir, dass Winde manisch-depressiv sein können. In der Depri-Phase baumelten die Segel schlaff. Folglich konnte man auf sie verzichten und anstatt dessen den Motor brummen lassen. In der manischen Phase waren sie nur durch rasches Reffen zu zähmen. Dem Wind elektronisch folgend machte lei lei Kehrtwendungen von 180 Grad. Skipper Wolle war bei stockfinsterer Nacht, mit Lampe auf der Stirn, vollauf beschäftigt, gegen diese Psychosen anzuarbeiten. Ich hatte Pause. Nicht zu verwechseln mit Ruhepause. Der manische Wind türmte das Meerwasser auf. Ich lag auf dem Rücken in meinem schicken Inselbett. Links und rechts krallten sich meine Finger an der Matratzenkante fest.  Die Körperspannung konnte intensiver nicht sein. Wasserberge ohrfeigten den Bootsrumpf mal linke, mal rechts. Ein heftig schlagendes Geräusch direkt unter mir ließ es mich schon ahnen. Die Klappe des Bugstrahlruders hing erneut nach unten und knallte bei jeder Welle hoch. Jetzt war nur zu hoffen, dass nichts verloren geht. Nach genau 47 Stunden liefen wir bei ruhigem Wetter in den Hafen von Alghero auf Sardinien ein. Eine alte Festungsmauer, historische Kirchtürme und ineinander verschachtelte Häuser ließen auf eine imposante Altstadt schließen. Bestätigung fanden wir beim abendlichen Bummel durch die vielen verwinkelten Gässchen. Fußknöchelbruchgefahr bestand bei jedem Schritt auf den, mit großen Kieselsteinen, gepflasterten Sträßchen. Gut besuchte Restaurants in Hülle und Fülle. Wenn man, wie wir, nur ein Glas Wein trinken wollte, war es schwierig etwas Passendes zu finden. Weinlokal "None" hat gepasst.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn Frau ein Urlaubssouvenier sucht, ist ein Schmuckstück aus roter Koralle, hier in Alghero, ein Muss. Blutrot quillt ein schieres Überangebot aus den jeweiligen Geschäften. Durchaus ein Augenschmaus. Kaum vorstellbar, dass jede dieser Ketten jemals einen Hals finden wird. Hat Frau in urlaubsschwindliger Glückseeligkeit ein passendes Geschmeide erstanden, folgt die Rückkehr in heimische Gefilde. Das dekorative Prachtstück präsentierend, bedarf es nur eines kurzen Satzes einer Betrachterin: "So eine hatte meine Oma auch."
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich behaupte, in jedem Frauenzimmer gibt es einen Friedhof für solche Dinge. Wegwerfen kommt nicht in Frage. Einmal im Jahr, im verborgenen betrachtet, haften auf jeden Fall Erinnerungen an schöne Tag daran. Ich habe keine gekauft.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unsere finanziellen Mittel verwenden wir für Anderes. Das Auskranen der lei lei, die Reparatur des  Bugstrahlruders, ein schneller Ölwechsel mit Filtertausch, waren kein Schnäppchen, ließ uns aber das nette Städtchen Bosa, südlich von Alghero kennenlernen. Selbstverständlich mit Kieselsteinpflaster. Dort, wo der Temo ins Meer mündet, betreiben drei schwäbelnde italienische Brüder eine kleine Werft. - Auch eine schöne Erinnerung. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Apropos Erinnerung. Ich erinnere mich an die junge Französin eines Nachbarbootes in Alghero. Unsere Boote lagen mit dem Heck zur Hafenmole. Ein kleiner Sprung und man hatte festen Boden unter den Füssen. Für den abendlichen Landgang aufgehübscht, trug sie ein kleines Täschchen in der Hand des abgewinkelten Unterarms. Durch den besagten kleinen Hüpfer von Bord, katapultierte sich ein Gegenstand aus dem Täschchen. Offensichtlich war dieses nicht verschlossen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           schwarz- flach- rechteckig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In geschmeidigem Bogen nahm es seinen Fall. Zwischen Mole und Bootsheck verschwand es im salzigen Wasser des sardischen Mittelmeers. Für die hübsche Französin bestimmt eine bleibende Erinnerung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 20:39:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Miles &amp; More</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Valencia bis Menorca.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 01.06.2022 kamen unsere Tochter und ihr Freund an Bord. Sie wollten uns unterstützen, bei  der Überfahrt vom spanischen Festland auf die Balearen. Schnell mit dem Finger über die Seekarte gehuscht und schon stand unser Treffpunkt fest, nämlich der Hafen von Valencia. Von Köln, dem Wohnort der Beiden, gut zu erreichen, außerdem als sehenswerte Stadt von Vielen gepriesen. Bzgl. des Rückflugs fragte unsere Tochter, welcher Flughafen uns vorschwebt.  Wolfgangs Antwort: Such Dir irgendetwas aus. Wegen des günstigen Preises entschied sie sich für Menorca. Flux wurden Flüge gebucht. Alles unter Dach und Fach. Wir freuten uns auf zwölf gemeinsame Tage.  Da wir schon seit vielen Jahren seglerisch unterwegs sind, ist mir unsere Törnplanung im Nachhinein ein Rätsel. Die ersten 700 Seemeilen mussten in drei Wochen absolviert werden. Widrige Windverhältnisse und Reparaturstopps machten aus diesem Trip eine zähe Angelegenheit. Oftmals schrillte der Wecker mitten in der Nacht um in den folgenden Stunden, vielfach mit Motorkraft, gegen Wind und Wellen anzukämpfen. Ernüchtert stellten wir fest, dass uns von der andalusischen Landschaft nur der ferne Blick auf die Küste vergönnt war. Selbstverständlich hatte ich die Hoffnung auf interessante Landausflüge. Leider blieb es dabei. Wir  schafften es dann doch pünktlich in Valencia anzukommen. Zur Belohnung blähte ein fantastischer Wind unsere Segel auf den letzten Meilen. Die schöne sowie interessante Stadt ließen wir uns von Guide Luis per Fahrrad zeigen und erklären. Altstadt, Neustadt, Grünanlagen, spektakuläre Jungendstilmarkthallen, historische Gebäude. Geschichte und Geschichten sorgten für kurzweilige 4 Stunden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Lohnt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann stachen wir in See. Der Tochter schwebte ein Inselhopping von Ibiza über Formentera, Mallorca bis Menorca vor. Zehn Tage bis zur Abreise der Beiden! Formentera wurde wohlweißlich von der Route gestrichen.  Wir schafften 290 Seemeilen und waren am Ziel. Dank straffen Zeitplans genossen wir erfrischende Bäder im Meer, wanderten Küstenpfade entlang, schlürften Kaffee in Andratx. Wir bestaunten die Altstadt von Palma, ließen uns vom Trubel treiben. Einer trieb nicht mit. Wolfgang musste die Zeit nutzen um sich einer unangenehmen Aufgabe zu widmen. Bordtoiletten haben die Angewohnheit sehr empfindlich auf Unregelmäßigkeiten im Leitungssystem zu reagieren. Operationen am offenen System brauchen Zeit, Nerven und möglichst keine Einmischung von Mitseglern. Nach unserer Rückkehr waren alle Spuren beseitigt. Der Eingriff verlief nicht planmäßig, aber erfolgreich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir schlemmten im Sonnenuntergang auf gemütlichen Terrassen oder zauberten kulinarische Highlights aus der Bordküche. Klatschball-Challenges  sowie Kopfsprungtrainingslager der "Kinder" sorgten für die notwendige Bewegung.  Wenn dann der Kniffelblock zum Tagesausklang ins Spiel kam  und die Würfel über Sieg oder Niederlage entschieden, Emotionen und Lautstärke im Cockpit tobten, war der Tag rund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Menorca besticht durch türkisfarbenes, glasklares Wasser, feinsandige Strände und eine malerische Altstadt von Mahon. Eine ruhige Atmosphäre ohne Massentourismus sorgt für baumelnde Seelen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Klasse war es,  nur aus der Törnplanung sollten wir Lehren ziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 20:27:43 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Energie</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/energie</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Calpe, 26.05.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon wieder klingelte der Wecker mitten in der Nacht. Das ist nicht meine Zeit aufzustehen. Wie magnetisiert bleibt mein Körper an der Matratze haften, die Augenlider bleischwer. Wolfgang ist da einer der aufgeweckteren Sorte, steht auf und geht ans Werk. Zum Glück beherrscht er unsere lei lei mit seinen zwei Händen und ich kann mich getrost den magnetischen Kräften fügen. Wir wollen (müssen) unser heutiges Ziel, San Pedro de Pinatar, nördlich von Cartagena, am Mar Menor,  gegen Mittag erreichen. Wir haben eine Verabredung mit Senior Jilmenez, dem Chef einer Bootswerkstatt. Es sollte nun endlich klappen. Der unbedingte Luxus von vier neuen Batterien wird unserer lei lei wieder sattes Leben einhauchen. Die alten Kraftpakete waren dann doch, nach drei Jahren Pause, am Ende ihrer ursprünglichen Möglichkeiten. Vorkasse und ein damit verbundenes Vertrauen waren von Nöten, damit, getreu der Verabredung, zwei kräftige Burschen, schwer ins Schnaufen und Schwitzen geraten sollten. Allein vom Gewicht her sind die neuen Energiesammler ihr Geld wert. Welch herrliches Gefühl, kein ohrenquälendes Piepen des Batteriealarm mehr hören zu müssen. Winschen, Navigation und Kühlschränke können jetzt zeitgleich betrieben werden. Ein Zuckerl gab es dann noch für unsere tapferen Mechaniker. Eine Relingstütze war aus dem Rumpf gebrochen. Diese ließ sich unsererseits, ohne passende Ersatzteile und Werkzeuge, nicht mir nichts dir nichts reparieren. Jetzt war der ungebremste Ehrgeiz der Fachmänner in Wallung. Man parlierte, telefonierte, stützte seine Denkerstirn in die gespreizten Finger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Mittagspause (ist den Spaniern heilig) -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um 16:00 Uhr rückten sie, mit neuem Fachmann zum Thema Schweißen an. Gasflasche, passendes Equipment und rucki-zucki war die Relingstütze wieder fest. Wir waren begeistert. Daraufhin gönnten wir uns zwei Nächte im Hafen von San Pedro, packten unsere faltbaren Drahtesel aus und strampelten durch die Salinenfelder der Region. Schwarze, mit (vielleicht) heilendem Schlamm überzogene Menschen tummelten sich am Rande der Solebecken. Die Stadt an sich ist reizlos, architektonische Sünden reihen sich aneinander. Fürs Mittagessen landeten wir in einem kleinen Straßenlokal. Wie vielerorts in dieser Region, spricht man auch hier kein Englisch. Ein wirklich leckeres Dreigangmenü mit Auswahlmöglichkeiten, fürs Auge fein angerichtet, fand den Weg auf den Tisch und in den Bauch. Inkludiert war ein zusätzlicher Salat, ein Getränk und ein Limoncello nach Art des Hauses. Am Ende war für die guten Speisen und die Gastfreundlichkeit ein satter Betrag von 22,-- € fällig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Preis-Leistung stimmten einfach nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 29 May 2022 19:54:09 GMT</pubDate>
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      <title>Straße von Gibraltar</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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            Die Zukunft sollte wärmeres, mediteranes, anstatt dem kühlen Atlantikwasser unter dem Bauch unserer lei lei plätschern. Dahin führte nur ein Weg, nämlich die Straße von Gibraltar zu passieren. Man las in der Vergangenheit von Orca-Müttern, die mit ihren heranwachsenden genau dort Attacken auf Ruder von Segelbooten vollführten. Dies wohl, um dem Orca-Kind Lehrreiches zu vermitteln. Wird man Opfer einer solchen Education, sieht es schlecht aus mit dem Weitersegeln. Außerdem ist es enorm wichtig auf den passenden Wind zu warten. Der Düseneffekt im Spalt zwischen Europa und Afrika kann sehr heftig sein, sogar wechseln, wenn man sich bereits auf dem Weg befindet. Auch ist selbstverständlich, dass man nicht die Fahrwasserstraße der Großschifffahrt benutzt. Denn da sind Pötte großen Ausmaßes unterwegs. Die nehmen keine Rücksicht auf ein Spaßboot. Können Sie auch gar nicht. Wenn plötzlich ein Flüchtlingsboot kreuzt, was macht man da? Fast ertrinkende Menschen retten, sie an Bord nehmen? Ja sicher, aber was dann? Zum Glück hört man davon in letzter Zeit kaum mehr etwas. Das soll nicht heißen, dass es dieses Problem nicht mehr gibt.  Das Medienkonsumvolk will lediglich anderes Futter.
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           Fazit: Dicke Suppe in Gefühlsbauch. Vorbereitung in der Theorie ist wichtig, wie es dann wird, muss man erleben. 
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            Wir entschlossen uns, folgend eines Ratschlags von John, die Straße nachts, in den frühen Morgenstunden zu passieren. Um 2:00 Uhr lichteten wird den Anker und nahmen Kurs auf Tarifa. Erstaunlich, wieviel Millionen Lichter bei Dunkelheit am Küstenstreifen leuchten. Trotzdem waren, die für uns wichtigen, eindeutig zu erkennen. Sie blinkten und blitzten in diversen Konstellationen und wiesen uns den Weg. Auf dem Plotter erkannte ich andere Boote, über AIS und Radar. Sogar die Fahrtrichtung oder auch, dass sie sich nicht fortbewegten, war deutlich. Schräg hinter uns stand der Vollmond am Himmel und sorgte für zusätzliche Beleuchtung. Eine schwarze Nacht sieht anders aus. Es herrschte kaum Wind. Mit leichter Motorkraft saugte uns die Strömung mit bis zu 8 Knoten durch die Meerenge. Kaum Schiffverkehr, kein anderer Segler, kein Orca, auch kein Flüchtlingsboot. An Backbord Europa, an Steuerbord das helle erleuchtete Tanger in Afrika, zum Greifen nah. Ich drehte mich um, schaute nach dem Mond am sternenklaren Nachthimmel. Ihm fehlte ein Stück, wie als wenn jemand am Rand abgebissen hätte. Der Biss wurde immer größer: Wir erlebten eine absolute Mondfinsternis. Am heller werdenden Morgenhimmel, die aufgehende Sonne färbte den Horizont orange-rot, zog der mächtige Felsen von Gibraltar an uns vorüber. Die stählernen Giganten steuerten friedlich  in den Hafen. Im Gepäck all die Dinge, an deren Lieferkettenende unser Name steht. Dank der technischen Helferlein vertrugen wir uns gut. Angekommen im Mittelmeer, mit Kurs auf Malaga, begrüßte uns ein Trupp Delfine und begleitete uns einige Zeit in Richtung des neuen Ziels.
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           Fazit: Nicht nur gar nicht so schlimm, sondern beeindruckend, ergreifend und einzigartig.
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      <pubDate>Thu, 19 May 2022 17:20:01 GMT</pubDate>
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      <title>Montag 09. Mai 2022</title>
      <link>https://www.lei-lei.de/machen-sie-das-beste-aus-der-jahreszeit-indem-sie-diese-einfachen-richtlinien-befolgen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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            Es ist Montag, der 09.05.2022. Das Boot ist fertig für den kurzen Schlag an die Tankstelle (200 Meter Luftlinie). Das Ablegen zu zweit muss vorher sorgfältig durchgeplant werden. Vier Hände sind eher knapp. Wir müssen uns gut absprechen. Nach dem Ablegen wird auch schon gleich wieder ein Anlegen an der Zapfsäule folgen. Erneute Kommunikation. Wie ihr seht, ist die Paartherapie in vollem Gange.
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          Gestern war ein Frusttag. Mir wurde sehr deutlich, wieviel Technik so ein Seegelboot haben kann. Nicht Rumpf, Kiel, Ruder, zwei Segel und los geht´s. Nein - AIS, wlan, Funkgeräte, Radar, Wellenempfänger, Pactor, Kartenplotter, Generator und der Wassermacher. Laut Anleitung ist dieser so empfindlich, dass wenn man nur eine Kleinigkeit falsch macht, alles im Eimer ist. Also trauen wir uns nicht irgendeinen Schalter zu betätigen. Ben, der uns behilflich sein wollte, ist leider nicht "avaliable". Wahrscheinlich traut er sich auch nicht. Was ich spontan perfekt beherrsche, ist die Waschmaschine. Soll ich darauf jetzt
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           s
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          tolz sein?
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          Die Tüte der gemi
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           s
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          chten Gefühle ist randvoll. Kommen die Kinder zu Hause ohne uns klar? Brauchen sie nicht doch noch gele
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gentl
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ich Mama und Papa hautnah? Wie wird es sich anfühlen, viele Wochen, alle paar Tage an neuen Orten zu sein? Beherschen wir das Boot zu zweit auch in kritischen Situationen? Zu guter letzt hat dann das Monster der tiefen Traurigkeit seine Tentakeln um meine kleine Seele geschlungen. Einen solchen Tag kann ich nur in abloluter Passivität hinter mich bringen. Da geht nichts. Die Nacht davor war fast schlaflos, die Gedanken drehten sich in Dauerschleife, garniert von kurzen Träumen in Form von Geschichten, fernab jeder Realität, dafür aber glasklar spürbar. Heute ist wieder alles gut. Bis auf die Warteschlange an der Tanke. Wir sind einfach zu spät!
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 16:37:02 GMT</pubDate>
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